Karpfen in Bierpanade nach Oberpfälzer Art

Ein "Rezept gegen Überfischung" von Stefanie Flierl

Hintergrund

Drei Viertel aller Fischarten sind an der Belastungsgrenze oder überfischt. Um zu mehr Umweltbewusstsein beim Fischkauf anzuregen, haben prominente Sterneköche mit ihren "Rezepten gegen Überfischung" eine Alternative zum Raubbau an den Fischbeständen aufgezeigt. Doch auch normale Hausfrauen und -männer folgten unserem Aufruf vom Sommer 2004 und schickten uns Fischrezepte, die aus ökologischer Sicht unbedenklich sind. Lesen Sie hierzu auch unseren Verbraucherführer "Fisch & Facts" (Download siehe unten).

Karpfen in Bierpanade nach Oberpfälzer Art

Dieses "Rezept gegen Überfischung" von Stefanie Flierl finden Sie unten auch zum Download (PDF-Datei, 46 kB). Wir wünschen guten Appetit!

Zutaten:
1 Karpfen (entschuppt und ausgenommen)
Pfeffer und Salz
3 EL Mehl
100 ml dunkles Bier
100 g Butterschmalz (oder ein beliebiges Brat-Öl)

Karpfen
© Schadwinkel/Greenpeace

Zubereitung:
Den Karpfen mit einem scharfen Messer entlang der Rückengräte der Länge nach halbieren. Auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer gut einreiben. Mehl und Bier jeweils in eine Schale geben. Karpfenhälften zuerst in Bier und dann in Mehl wenden.
In einer großen Pfanne Butterschmalz oder Bratöl erhitzen. Die Karpfenhälften zuerst mit der Innenseite nach unten hineingeben und anbraten. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten knusprig braten, dabei mehrmals wenden und zwischendurch mit etwas Bratfett aus der Pfanne begießen. Auf Küchenkrepp kurz abtropfen lassen und gleich mit Zitronenscheiben garniert servieren.
Dazu schmeckt besonders gut Kartoffel-Gurken-Salat.

Download
Das "Rezept gegen Überfischung" von Stefanie Flierl: Karpfen in Bierpanade nach Oberpfälzer Art (PDF-Datei, 46 kB). Wir wünschen guten Appetit!
Im Verbraucherführer "Fisch & Facts" (PDF-Datei, 582 kB) können Sie nachlesen, welche Fischarten aus ökologischer Sicht als "akzeptabel", "kritisch" oder "katastrophal" einzuordnen sind.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 02.02.2005