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Presseerklärung vom 30. August 2004 Wie lautet Ihr "Rezept gegen Überfischung"?Ein Aufruf der Greenpeace-Gruppe Stuttgart in der Presse Stuttgart, 30.08.2004 - Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart ruft alle Leser zum Mitmachen bei ihrem Projekt „Rezepte gegen Überfischung“ auf, das auch die prominenten Stuttgarter Spitzenköche Vincent Klink und Bernhard Diers unterstützen. Gesucht werden Rezepte mit den ökologisch unbedenklichen Fischarten Hering, Karpfen, Makrele, Seelachs (Köhler) oder Fischen aus Bio-Aquakultur. „Leere Meere, leere Teller!“ argumentiert Thorsten Peters, Fischereiexperte der Greenpeace-Gruppe Stuttgart. „Wenn weiterhin über die Grenzen der Nachhaltigkeit hinaus gefischt wird, werden viele Fischarten in wenigen Jahrzehnten von der Speisekarte verschwinden“. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO stehen weltweit drei Viertel aller kommerziell genutzten Fischarten an der Belastungsgrenze oder sind bereits überfischt. Berufsköche, aber auch normale Verbraucher, fragen sich daher, ob sie Fischgerichte auch noch in zehn Jahren wie heute servieren können. Greenpeace fordert, die weltweite Fischereiflotte um die Hälfte zu verkleinern. Die Fangmethoden müssen so auf die gewünschte Fischart zugeschnitten werden, dass Beifang vermieden wird. Außerdem müssen Schutzzonen in ökologisch sensiblen Seegebieten eingerichtet werden, damit sich die Fischbestände erholen können. Fischerei muss nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit betrieben werden, damit es gar nicht erst zu einer Überfischung der Bestände kommt. |