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Presseerklärung vom 1. Dezember 2005 Greenpeace stellt neue Bio-Fisch-Liste vorDie jetzt aktualisierte Übersicht hilft Stuttgarter Verbrauchern beim umweltfreundlichen Fischkauf. Stuttgart, 01.12.2005 - Rechtzeitig vor den Feiertagen stellt die Greenpeace-Gruppe Stuttgart ihre neue Bio-Fisch-Liste vor. Sie erleichtert es Verbrauchern, ihren Festtagsfisch aus Bio-Aquakultur oder nachhaltiger Fischerei zu kaufen, und zeigt, wo Bio-Fisch in Stuttgart erhältlich ist. Greenpeace präsentiert die Liste am Samstag, den 3. Dezember 2005 zwischen 11 und 15 Uhr bei einem Info-Stand an der Ecke Marienstraße / Kleine Königstraße. Unterstützt werden die Umweltschützer vom Nikolaus, der Weihnachtsplätzchen in Fisch-Form verteilt. Nach Angaben der Welternährungsorganisation stehen weltweit drei Viertel aller Fischarten an der Belastungsgrenze oder sind überfischt. „Verbraucher müssen deshalb aber nicht auf Fischgerichte verzichten!“ erklärt Greenpeace-Fischereiexperte Winfried Urner. „Solange die Fischbestände nicht nach dem Vorsorgeprinzip bewirtschaftet werden, müssen wir bei unserem Einkauf aber unbedingt auf entsprechende Bio-Siegel achten oder uns auf die unbedenklichen Fischarten wie beispielsweise Hering, Makrele oder Karpfen beschränken.“ Bisher ist es allerdings nicht einfach, im Einkaufsregal zwischen Fisch aus Bio-Aquakultur oder nachhaltiger Fischerei und solchem aus überfischten Beständen zu unterscheiden. Aus diesem Grund hat die Greenpeace-Gruppe Stuttgart wie schon im vergangenen Jahr in Geschäften nach Bio-Fisch gesucht und umweltfreundliche Produkte in einer aktualisierten Übersicht zusammengetragen. „Wir fanden dabei erneut fragwürdige Fischprodukte. Bei ihnen sollen Bezeichnungen wie "aus kontrolliertem Fang" verschleiern, dass ihnen eine gültige Bio-Kennzeichnung fehlt“, betont Urner. „In unserer Bio-Fisch-Liste haben solche Vermarktungstricks keine Chance!“ Richtige Bio-Fisch-Produkte erkennt man am Zeichen anerkannter Öko-Verbände (wie Demeter oder Naturland) und an den geschützten Bezeichnungen "Bio" oder "Öko". Greenpeace fordert Meeres-Schutzzonen und angepasste Fangmethoden, um der weltwei-ten Überfischung entgegenzuwirken. Außerdem sollen die industriellen Fischfangflotten auf die Hälfte verringert und alle Fischbestände nach dem Vorsorgeprinzip bewirtschaftet wer-den. Die neue Bio-Fisch-Liste der Greenpeace-Gruppe Stuttgart ist ab Samstag, den 3. Dezember 2005 im Internet unter www.greenpeace-stuttgart.de abrufbar.
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