Greenpeace stellt neue Bio-Fisch-Liste vor
| Hintergrund |
| Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) stehen
weltweit drei Viertel aller kommerziell genutzten Fischarten an
der Belastungsgrenze oder sind überfischt. Verbraucher müssen
deshalb aber nicht auf Fischgerichte verzichten! Zum einen kann
man ökologisch unbedenkliche Fischarten kaufen, wie
Hering, Karpfen, Makrele oder Seelachs (Köhler). Und zum anderen
findet man in Bioläden, aber auch in normalen Supermärkten,
immer häufiger Fisch aus Bio-Aquakultur oder aus
nachhaltiger Fischerei.
Deshalb haben wir im Rahmen unseres Bio-Fisch-Projekts
auch dieses Jahr wieder recherchiert, wo man diesen Fisch in Stuttgart
kaufen kann. Die Ergebnisse dieser Recherchen haben wir erneut in
unserer aktuellen Bio-Fisch-Liste veröffentlicht.
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| Info-Aktion |
| Diese Liste haben wir rechtzeitig vor den weihnachtlichen Festessen
am 03.12.2005 bei einem Info-Stand in der Stuttgarter Marienstraße
vorgestellt. Unsere Beispiel-Liste, welche Bio-Fisch-Produkte man
in Stuttgart kaufen kann, finden Sie in unserem Flugblatt
"Leere
Meere - leere Teller" (PDF-Datei, 62 kB) und hier...
Bei unserem Stand half uns auch der Nikolaus, der an Kinder und
Erwachsene leckere Plätzchen in Fischform verschenkte. Lesen
Sie hierzu auch unsere Presseerklärung.
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© Hermes
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Passanten konnten außerdem, wie schon bei unserem Info-Stand
im Oktober 2005, bei einer Unterschriften-Sammlung
zum Schutz der Artenvielfalt in der Tiefsee mitmachen. Greenpeace
fordert von der Europäischen Kommission ein Verbot von Grundschleppnetzen.
Helfen auch Sie mit, das empfindliche Leben in der Tiefsee zu retten.
Sie können selbst Unterschriften sammeln! Alle
weiteren Angaben und Informationen über die Grundschleppnetz-Fischerei
finden Sie auf der Unterschriftenliste
(PDF-Datei, 241 kB). |
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© Hermes
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| Wie erkennt man Bio-Fisch? |
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Bio-Fisch-Produkte erkennt man am Zeichen anerkannter Öko-Verbände
(wie Bioland oder Naturland) und an den geschützten Bezeichnungen
"Bio" oder "Öko". Regionale Züchter
bieten oft Fisch aus "Bio-Aquakultur" ohne Siegel an.
Dort sollten Käufer nachfragen, ob der Fisch wirklich artgerecht
gehalten wird und ob die Aufzucht ohne Mastfutter und Medikamente
geschieht.
Vorsichtig sollten Verbraucher bei Fisch sein, der unklare Herkunftsangaben
hat! Produkte aus "kontrolliertem Fang" oder aus "delfinfreundlicher
Fischerei" sind kein Bio-Fisch! Ansonsten würden sie nämlich
ein anerkanntes Bio-Siegel oder die geschützten Bezeichnungen
"Bio" oder "Öko" tragen.
Doch auch bei Fisch-Produkten mit eindeutiger Bio-Kennzeichnung
müssen Kunden aufpassen! Bei manchen Produkten deckt die Angabe
"Bio" oder "Öko" nämlich nur Beilagen
ab (wie Gemüse, Panade oder Soße) und nicht den Fisch
selbst.
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© Hermes
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| "Rezepte gegen Überfischung" |
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| Was können Sie als Verbraucher tun? |
Als Kunde können Sie durch eine bewusste Auswahl
beim Fischkauf einen wichtigen Beitrag zur Schonung der weltweiten
Fischbestände leisten:
Informieren Sie
sich in unserer Bio-Fisch-Liste
und im Verbraucherführer "Fisch
& Facts"! Fragen
Sie Ihren Lebensmittelhändler, woher der Fisch stammt und wie
er gefangen wurde!
Kaufen Sie nur unbedenkliche
Arten oder Bio-Fisch! |
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| Ergebnis |
Wir konnten mehr als 150 Unterschriften für den
Schutz der Tiefsee sammeln. Außerdem verteilten wir an Passanten
mehrere hundert Flugblätter "Leere Meere - leere Teller"
samt unserer aktuellen Biofisch-Liste sowie Greenpeace-Verbraucherführer
"Fisch & Facts".
Die Stuttgarter Nachrichten wiesen
am Tag unseres Info-Stands in ihren "Kleinen Stadtnotizen"
auf unsere neue Bio-Fisch-Liste hin. |
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| Download |
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Im aktuellen Flugblatt "Leere
Meere - leere Teller" (PDF-Datei, 62 kB) finden Sie
eine Liste mit Beispielen, welche Bio-Fisch-Produkte man in
Stuttgart kaufen kann und wo man sie findet. |
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Auf der Überblicksseite zu unserem Projekt "Rezepte
gegen Überfischung" finden Sie Fischrezepte mit
ökologisch unbedenklichen Arten zum Herunterladen - darunter
auch Rezepte, die die prominenten Stuttgarter Sterneköche
Vincent Klink und Bernhard Diers exklusiv für uns geschrieben
haben. |
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Im Verbraucherführer
"Fisch&Facts" (PDF-Datei, 318 kB) können
Sie nachlesen, welche Fischarten aus ökologischer Sicht
als "akzeptabel", "kritisch" oder "katastrophal"
einzuordnen sind. |
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Auf der Rückseite
des Fischführers (PDF-Datei, 235 kB) finden Sie Hintergrund-Informationen
zu den Themen "Kabeljaukrise", "Tiefsee-Fischerei"
und "Chemie im Fisch". |
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Unser Infoblatt "Die
Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei,
525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen
und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
30.11.2006
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