Protest vor isländischem Konsulat gegen Waljagd
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| Unterschriften-Aktion |
| Am 20.06.2005, am Tag als die IWC-Tagung in Südkorea begann,
besuchten wir die isländische Konsulin in Stuttgart, um einen
Protestbrief und hunderte Unterschriften gegen die Waljagd in Island
zu übergeben. Sie war zwar zu einem kurzen Gespräch bereit,
weigerte sich allerdings, die Unterlagen an ihre Regierung weiterzuleiten.
Die Konsulin sagte wörtlich: "Ich fühle
mich nicht zuständig."
Die isländische Regierung verstößt mit ihrer "wissenschaftlichen"
Waljagd seit Jahren gegen die Bemühungen der meisten IWC-Staaten,
Wale vor der Ausrottung zu bewahren. Wenn diese Missstände
angeprangert werden, erklären sich ihre Vertreter aber frech
für "nicht zuständig". Doch Greenpeace fühlt
sich für den Schutz der Wale zuständig! Wir werden
deshalb weiter gegen die illegale Waljagd von Island, Norwegen und
Japan protestieren. |
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© Peters
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| Unterschriften-Sammlung |
| So haben wir bereits am 11.06.2005, gut eine Woche
vor Beginn der IWC-Jahrestagung, am Stuttgarter Schlossplatz Unterschriften
gegen die isländische Waljagd gesammelt. mehr...
In nur wenigen Stunden unterstützten knapp 800 Menschen die
Greenpeace-Forderung an die isländische Regierung, die Waljagd
sofort zu beenden. Eine vernünftige Alternative wäre,
rund um Island Walschutzgebiete zu schaffen und damit um Touristen
zu werben.
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© Hermes
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| "Harpunen zum Schrott - Schutzgebiete statt
Waljagd" war auch das Motto, unter dem wir nach unserem
Besuch im isländischen Konsulat vor dem Gebäude protestierten.
Für Island ist die Waljagd völlig unsinnig, da sie der
Tourismus-Branche schadet. Erjagtes Walfleisch dagegen ist fast
wertlos, weil es in Island kaum gegessen wird und das Fleisch nicht
exportiert werden darf.
Lesen Sie hierzu auch unser Flugblatt
"Schutzgebiete statt Waljagd" (PDF-Datei, 109 kB) und
unsere Presseerklärung. |
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© Flierl
Walschutzgebiete jetzt!
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| Ergebnis |
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Da sich die isländische Konsulin in Stuttgart weigerte, unseren
Brief und die Protest-Unterschriften von rund 800 empörten
Bürgern anzunehmen und weiterzuleiten, haben wir das für
sie übernommen. Wir schickten unser Unterschriften-Paket an
die isländische Botschaft in Berlin, wo in diesen Tagen auch
tausende weitere Unterschriften von anderen Greenpeace-Aktionen
eintrafen.
Der weltweite Protest gegen die illegale Waljagd von Island,
Norwegen und Japan zeigt Wirkung. Die Mehrheit der Mitgliedsstaaten
der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) lehnte es auf der diesjährigen
Tagung erneut ab, das seit 1986 geltende weltweite Verbot der Waljagd
aufzuheben. Dessen ungeachtet und entgegen internationales Recht
kündigte die japanische Regierung an, ihre so genannte "wissenschaftliche"
Waljagd auf mehr als tausend Tiere im Jahr zu verdoppeln.
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
04.07.2005
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