Schützt die verborgene Vielfalt der Tiefsee!
Greenpeace Deutschland kämpft seit 25 Jahren für den
Schutz der Meere
| Hintergrund |
| Vor 25 Jahren trat die deutsche Sektion von Greenpeace zum ersten
Mal an die Öffentlichkeit. Aktivisten hinderten am 13. Oktober
1980 und in den folgenden Tagen den Frachter "Kronos"
mit einer spektakulären Aktion daran, den Hafen von Nordenham
zu verlassen und Dünnsäure in der Nordsee zu verklappen.
Auch zweieinhalb Jahrzehnte nach dieser ersten Aktion kämpft
Greenpeace Deutschland weiter für den Schutz der Meere.
Neben der Vergiftung ist die Überfischung der Ozeane
eines der Hauptprobleme beim Meeresschutz. Weil die üblichen
Fanggebiete ausgebeutet sind, weichen die Fischfangflotten immer
mehr in die Tiefsee aus. Dabei werden große Seegebiete
durch riesige Grundschleppnetze leergefischt, die über
den Meeresboden gezogen werden. Greenpeace wendet sich mit einer
Unterschriften-Sammlung gegen diese brutale Fangmethode, durch die
auch die einzigartige Artenvielfalt der Tiefseeberge (Seamounts)
bedroht ist.
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| Unterschriften-Aktion |
| Die Fischbestände der Tiefsee können sich im Fall
der Überfischung kaum wieder erholen. Tiefseetiere vermehren
sich wegen ihrer extremen Umweltbedingungen in absoluter Dunkelheit
und unter hohem Wasserdruck nämlich nur langsam. Besonders
gefährdet ist die Artenvielfalt an Tiefseebergen (Seamounts),
die Lebensraum von Fischen, Korallen, Schwämmen und zahlloser
weiterer Tierarten sind. Grundschleppnetze zerstören hier in
kürzester Zeit, was über Jahrtausende gewachsen ist.
Helfen Sie mit, die verborgenen Vielfalt der Tiefsee zu retten.
Sie können auch selbst Unterschriften sammeln!
Alle notwendigen Angaben und weitere Informationen über die
Grundschleppnetz-Fischerei finden Sie auf der Unterschriftenliste
(PDF-Datei, 241 kB).
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© Flierl
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| "Rezepte gegen Überfischung" |
| Bei unserer Unterschriften-Aktion fanden auch unsere "Rezepte
gegen Überfischung" viel Interesse, die uns die prominenten
Stuttgarter Sterneköche Vincent Klink und Bernhard
Diers zur Verfügung gestellt haben.
Um Verbraucher zu Umweltbewusstsein beim Fischkauf anzuregen, hatten
wir bekannte Köche gebeten, mit ihrem persönlichen Rezept
eine Alternative zum Raubbau an den Fischbeständen aufzuzeigen.
Sie durften für diese Fischrezepte jedoch nur die unbedenklichen
Arten Hering, Karpfen, Makrele und Seelachs (Köhler) verwenden.
Die Rezepte von Vincent Klink und Bernhard Diers sowie zahlreiche
weitere "Rezepte gegen Überfischung" finden Sie hier...
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© Flierl
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| Greenpeace-Verbraucherführer |
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| Ergebnis |
| Trotz Dauerregen konnten wir immerhin 200 Unterschriften sammeln
und mehrere hundert Flugblätter und Verbraucherführer
"Fisch & Facts" verteilen.
Die Stuttgarter Nachrichten
berichteten am folgenden Dienstag mit einem Foto-Artikel über
unsere Aktion und über die Greenpeace-Forderungen für
eine nachhaltige Fischerei.
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| Download |
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Im Infoblatt "Tiefseeberge:
Oasen in Gefahr" (PDF-Datei, 155 kB) finden Sie Hintergrund-Informationen
darüber, wie das Leben in der Tiefsee durch Grundschleppnetz-Fischerei
gefährdet wird. |
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Unser Infoblatt "Die
Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei,
525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen
und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. |
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Im Verbraucherführer
"Fisch & Facts" (PDF-Datei, 582 kB) können
Sie nachlesen, welche Fischarten aus ökologischer Sicht
als "akzeptabel", "kritisch" oder "katastrophal"
einzuordnen sind. |
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In einem älteren "Fisch & Facts", der
Rückseite
des Fischführers 2003 (PDF-Datei, 235 kB), finden Sie
Hintergrund-Informationen zu den Themen "Kabeljaukrise",
"Tiefsee-Fischerei" und "Chemie im Fisch". |
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Auf der Überblicksseite zu unserem Projekt "Rezepte
gegen Überfischung" finden Sie Fischrezepte mit
ökologisch unbedenklichen Arten zum Herunterladen - darunter
auch Rezepte, die die prominenten Stuttgarter Sterneköche
Vincent Klink und Bernhard Diers exklusiv für uns geschrieben
haben. |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
24.11.2006
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