Unsere neue Bio-Fisch-Liste ist da!
Eine Nikoläusin verteilte in der Stuttgarter Königstraße
leckere Plätzchen, um für Bio-Fisch zu werben.
| Hintergrund |
| Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) stehen
weltweit drei Viertel aller kommerziell genutzten Fischarten an
der Belastungsgrenze oder sind überfischt. Verbraucher müssen
deshalb aber nicht auf Fischgerichte verzichten! Zum einen können
Sie bezüglich Bestand und Fangmethoden unbedenkliche Fischarten
kaufen, wie Hering, Karpfen, Makrele oder Seelachs (Köhler).
Und zum anderen finden Sie in Bioläden, aber auch in normalen
Supermärkten, immer häufiger Fisch aus Bio-Aquakultur
oder nachhaltiger Fischerei.
Um auf diese Möglichkeit aufmerksam zu machen, haben wir im
Rahmen unseres Bio-Fisch-Projekts
jetzt das dritte Jahr in Folge recherchiert, wo Sie diesen Fisch
in Stuttgart kaufen können. Die Recherche-Ergebnisse haben
wir in unserer aktuellen Bio-Fisch-Liste veröffentlicht.
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| Nikolaus-Aktion |
| Diese Liste haben wir rechtzeitig vor den weihnachtlichen
Festessen am 02.12.2006 bei einem Info-Stand in der Stuttgarter
Königstraße vorgestellt. Welche Bio-Fisch-Produkte man
in Stuttgart kaufen kann, können Sie in unserem Flugblatt
nachlesen "Die
neue Bio-Fisch-Liste ist da!" (PDF-Datei, 124 kB) - oder
auch hier...
Bei unserem Stand half uns auch eine Nikoläusin, die
an Kinder und Erwachsene leckere Plätzchen in Fischform verschenkte.
Lesen Sie hierzu auch unsere Presseerklärung.
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© Hermes
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| Wie erkennen Sie Bio-Fisch? |
| Bio-Fisch-Produkte erkennen Sie am Zeichen anerkannter
Öko-Verbände (wie Bioland oder Naturland) und an den
in der ganzen EU geschützten Bezeichnungen "Bio"
oder "Öko".
Außerdem bieten regionale Züchter häufig Fisch
aus "Bio-Aquakultur" ohne Siegel an. Bei diesen sollten
Sie aber nachfragen, ob der Fisch wirklich artgerecht gehalten wird
und ob die Aufzucht ohne Mastfutter und Medikamente geschieht.
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© Hermes
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Bei unseren Recherchen im Dezember 2005 entdeckten
wir außerdem in mehreren Bio-Läden Fisch aus konventioneller
Erzeugung, der fälschlich als Demeter-Ware bezeichnet wurde.
Bei irreführenden Beschriftungen an Kühlregalen stand
die Bezeichnung "Demeter" auf Preisschildern von Produkten
der Marke "Wild Ocean", obwohl diese konventionellen Seefisch
enthalten. Nach unserer Ansicht wurde dadurch bei Kunden der falsche
Eindruck erweckt, es handele sich um Bio-Fisch. Auch Demeter sah
diese Gefahr und stoppte nach unserem Hinweis diese Praxis. mehr...
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| Was können Sie tun? |
Als Verbraucher können Sie durch eine bewusste
Auswahl beim Fischkauf einen wichtigen Beitrag zur Schonung der weltweiten
Fischbestände leisten:
Informieren Sie
sich in unserer Bio-Fisch-Liste
und im Verbraucherführer "Fisch
& Facts"! Fragen
Sie Ihren Lebensmittelhändler, woher der Fisch stammt und wie
er gefangen wurde!
Kaufen Sie nur ökologisch
unbedenkliche Fischarten oder Bio-Fisch! |
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| Ergebnis |
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Unsere Bio-Fisch-Liste ist wie in den letzten Jahren ein Publikums-Renner!
Allein bei unserer Nikolaus-Aktion am 02.12.2006 verteilten wir
500 Flugblätter mit unserem Bio-Fisch-Liste. Auch von unserer
Gruppen-Homepage wurde die Liste bisher mehrere hundert mal abgerufen.
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| Download |
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Im aktuellen Flugblatt "Die
neue Bio-Fisch-Liste ist da!" (PDF-Datei, 124 kB) finden
Sie eine Liste mit Beispielen, welche Bio-Fisch-Produkte man
in Stuttgart kaufen kann und wo man sie findet. |
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Im Verbraucherführer
"Fisch&Facts" (PDF-Datei, 318 kB) können
Sie nachlesen, welche Fischarten aus ökologischer Sicht
als "akzeptabel", "kritisch" oder "katastrophal"
einzuordnen sind. |
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Auf der Rückseite
des Fischführers (PDF-Datei, 235 kB) finden Sie Hintergrund-Informationen
zu den Themen "Kabeljaukrise", "Tiefsee-Fischerei"
und "Chemie im Fisch". |
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Unser Infoblatt "Die
Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei,
525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen
und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
02.12.2006
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