Unterschriften-Übergabe gegen norwegische Waljagd
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| Unterschriften-Übergabe |
| Am 14.06.2006 haben wir im norwegischen Honorarkonsulat in Stuttgart
genau 888 Unterschriften übergeben, mit denen Bürger
gegen die Waljagd in Norwegen protestieren. Die Unterschriften und
einen Protestbrief nahm
die freundliche Sekretärin des Konsuls entgegen, weil er selbst
verreist war.
Die meisten Menschen verstehen nicht, warum in Norwegen immer
noch Wale gejagt werden. Die norwegische Tourismus-Branche verdient
bereits jetzt durch so genanntes Whale-Watching, also Boot-Safaris
zur Walbeobachtung, mehr als die Waljäger mit dem erbeuteten
Fleisch. Erjagte Walprodukte sind so gut wie wertlos, weil sie in
Norwegen selbst immer weniger nachgefragt werden und Fleisch oder
Speck nicht exportiert werden dürfen.
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© Urner
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| Unterschriften-Sammlung |
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Die Unterschriften gegen die norwegische Waljagd hatten wir am
03.06.2006 in der Stuttgarter Königstraße gesammelt (nachdem
wir dort im April 2006 schon gegen
die japanische Waljagd protestiert hatten). Auf unserem Banner war
das Motto der Aktion und unsere Hauptforderung an die norwegische
Regierung zu lesen: "Harpunen zum Schrott! - Schutzgebiete
statt Waljagd!". mehr...
Lesen Sie hierzu außerdem unser Flugblatt
"Harpunen zum Schrott!" (PDF-Datei, 589 kB) und unsere
Presseerklärung.
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© Hermes
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| Ergebnis |
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Die Sekretärin des norwegischen Konsulats versprach, dass
die Unterschriften und der Protest-Brief an die norwegische Botschaft
in Berlin weitergeleitet werden, wo in diesen Tagen auch tausende
weitere Unterschriften von anderen Greenpeace-Aktionen eintrafen.
Der weltweite Protest gegen die illegale Waljagd von Norwegen,
Island und Japan zeigte Wirkung. Die Internationale Walfang-Kommission
(IWC) lehnte es auf der diesjährigen Tagung erneut ab, das
seit zwanzig Jahren geltende weltweite Verbot der Waljagd aufzuheben.
Allerdings konnte Japan durch den Kauf der Stimmen ärmerer
Staaten erstmals einen Abstimmungserfolg verbuchen. Mit 33 gegen
32 Stimmen wurde eine unverbindliche Erklärung verabschiedet,
wonach Wale künftig wieder kommerziell gejagt werden sollen.
Das generelle Waljagdverbot bleibt aber bestehen, weil für
dessen Abschaffung eine Drei-Viertel-Mehrheit der Mitgliedstaaten
notwendig wäre.
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Webmaster,
Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
21.06.2006
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