Unterschriften-Aktion "Werden Sie Meeresschützer!"

Hintergrund

Jeder zweite Atemzug, den wir tun, stammt aus dem Meer - der Sauerstoff wird von Meeresalgen erzeugt. Doch trotz dieser großen Bedeutung für alles Leben auf der Erde, plündern wir Menschen die Meere rücksichtslos aus, ersticken sie in Giftstoffen und Müll, bringen sie durch die globale Erwärmung aus dem Gleichgewicht.
Das Greenpeace-Schiff "Esperanza" befindet sich zurzeit unter dem Motto "SOS Weltmeer" auf einer Weltreise über alle Ozeane, um auf die Gefahren durch Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Stationen dieser Greenpeace-Expedition sind Brennpunkte der Gefährdung der Meere: Von der japanischen Waljagd im Südpolarmeer, über die Piraten-Fischerei vor Westafrika bis zum gigantischen Plastikmüll-Strudel im Pazifik.

Unterschriften-Aktion

Greenpeace hat Unterschriften-Aktionen gestartet, um Politiker zum Schutz der Weltmeere zu bewegen. So baten wir am 14.10.2006 in der Stuttgarter Königstraße, Postkarten an Bundeskanzlerin Merkel zu unterschreiben. Darin wird Merkel aufgefordert, sich im Rahmen der geplanten Meeres-Strategie-Richtlinie der Europäischen Union für großflächige Meeresschutz-Gebiete einzusetzen.

Bei der Unterschriften-Aktion halfen uns Seepferdchen und Robbe, die bei Passanten (und vor allem Kindern) viel Anklang fanden.


© Hermes



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Bei unserer Aktion verteilten wir auch das Greenpeace-Kurzinfo "Meere in Seenot" (PDF-Datei, 381 kB), in dem die vielfältigen Gefahren für die Ozeane erläutert werden. Und im FactSheet "SOS Weltmeer" (PDF-Datei, 266 kB) steht, wo sich das Greenpeace-Schiff "Esperanza" auf seiner Weltreise für die Schaffung von Meeresschutz-Gebieten einsetzt.

Lesen Sie auch unsere Presseerklärung.


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Werden auch Sie Meeresschützer!

Schutzgebiete sind wichtig, damit sich geplünderte Fischbestände wieder erholen können. Außerdem werden dadurch artenreiche Lebensräume wie Korallenriffe oder Tiefseeberge (Seamounts) vor der Zerstörung bewahrt.

Auch Sie können zum Schutz der Meere beitragen, indem Sie Greenpeace Ihre Stimme geben. Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Homepage von Greenpeace Deutschland unter dem Stichwort "Werden Sie Meeresschützer!".


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Sie können auch beim Kauf von Fisch zum Schutz der Meere beitragen. Der Verbraucherführer "Fisch & Facts" (Download siehe unten) zeigt, welche Fischarten aus ökologischer Sicht unbedenklich sind - und welche Sie besser nicht kaufen sollten!

Zum einen können Sie ökologisch unbedenkliche Fischarten kaufen, wie Hering, Karpfen, Makrele und Seelachs (Köhler).
Und zum anderen finden Sie in Bioläden, aber auch in normalen Supermärkten, immer häufiger Fisch aus Bio-Aquakultur.


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Greenpeace fordert,
...die Fischerei mit Grundschleppnetzen sofort zu verbieten,
...für jede Fischerei das Vorsorge-Prinzip festzuschreiben,
...mit armen Staaten faire Fischerei-Verträge zu schließen,
...die Waljagd vollständig zu verbieten und
...ein globales Netz von Meeresschutz-Gebieten zu schaffen, das weltweit mindestens 40 Prozent der Ozeane umfasst.

Ergebnis
Wir konnten bei unserer Unterschriften-Aktion in der Stuttgarter Königstraße fast 950 Unterschriften sammeln und verteilten rund 500 Kurz-Infos und andere Greenpeace-Broschüren. Das Online-Journal positiv-medien.de veröffentlichte über unsere Aktion einen ausführlichen Artikel mit Bildern.

Download
Im Greenpeace-Kurzinfo "Meere in Seenot" (PDF-Datei, 381 kB) werden die vielfältigen Umweltgefahren erläutert, durch die das Leben in den Ozeane weltweit bedroht ist.
Das FactSheet "SOS Weltmeer - Greenpeace-Schiff 'Esperanza' fährt um die Welt" (PDF-Datei, 266 kB) beschreibt die Stationen der "SOS-Weltmeer-Tour" von Greenpeace.
Unser Infoblatt "Die Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei, 525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.
Im aktuellen Verbraucherführer "Fisch & Facts" (PDF-Datei, 481 kB) können Sie nachlesen, welche Fischarten aus ökologischer Sicht als "akzeptabel", "kritisch" oder "katastrophal" einzuordnen sind.
In einem älteren "Fisch & Facts", der Rückseite des Fischführers 2003 (PDF-Datei, 235 kB), finden Sie Hintergrund-Informationen zu den Themen "Kabeljaukrise", "Tiefsee-Fischerei" und "Chemie im Fisch".


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 14.10.2006