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Presseerklärung vom 11. Mai 2007 Harpunen zum Schrott!Greenpeace fordert von Minister Seehofer vollen Einsatz gegen die Waljagd Stuttgart, 11.05.2007 - Am Samstag, den 12. Mai 2007 protestiert die Stuttgarter Greenpeace-Gruppe ab 11 Uhr in der Königstraße Ecke Bolzstraße mit einem Infostand gegen die Waljagd von Japan, Norwegen und Island. Zusätzlich werden Unterschriften gesammelt, die Bundesminister Seehofer überreicht werden. Seehofer soll sich auf der nächsten Tagung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) Ende Mai in Anchorage (Alaska) dafür einsetzen, dass alle EU-Staaten für den Schutz der Wale stimmen. Japan ignoriert das 1982 von der IWC verabschiedete Walfang-Moratorium, das Waljagd zu kommerziellen Zwecken untersagt. Das Südpolarmeer ist seit 1994 Walschutzgebiet. Trotzdem jagten die Japaner auch diese Saison wieder unter dem Deckmantel der Wissenschaft und wollen zukünftig ihre Jagdquoten sogar noch erhöhen. Obwohl der Walfleisch-Absatz im eigenen Land immer schwieriger wird – nur rund ein Prozent der japanischen Bevölkerung konsumiert noch regelmäßig Walfleisch – besteht Japan auf der eigenmächtigen Nutzung seiner natürlichen Ressourcen. Die Jagd muss inzwischen sogar subventioniert werden. Zwei weitere Nationen – Norwegen und Island – jagen offiziell bedrohte Großwale. Norwegen hat 1982 ein Veto gegen das Moratorium eingelegt und jagt in seiner 200-Seemeilen-Zone unverfroren weiter. Norwegen steht jedoch vor einem ähnlichen Absatzproblem wie Japan. Die norwegischen Wale sind zudem hoch mit Umweltgiften belastet. Dennoch ist die in diesem Jahr ausgewiesene Quote mit 1.052 Minkewalen so hoch wie nie zuvor. Island gab im November 2006 seine Rückkehr zum kommerziellen Waljagd bekannt. Island baut auf den Export nach Japan, da die Nachfrage im eigenen Land nur gering ist. Das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) untersagt jedoch bisher den Handel mit Walprodukten. Zusammen mit anderen Umweltschutz-Organisationen konnte Greenpeace Bestrebungen der Waljagd-Nationen, den Handel wieder aufzunehmen, auf den CITES-Konferenzen bislang verhindern. Alle durch die drei Fangnationen bejagten Arten wie zum Beispiel Finn-,
Pott- und Buckelwale befinden sich auf der roten Liste der bedrohten Tierarten
des Weltnaturschutzverbandes IUCN. Greenpeace fordert deshalb, dass
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