Info-Aktion mit Fisch-Ratgeber vor Supermarkt

Hintergrund

Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO ist die Hälfte aller kommerziell genutzten Fischbestände an der Belastungsgrenze. Weitere 15 Prozent sind überfischt und acht Prozent der Bestände sogar völlig erschöpft. Das bedeutet, fast drei Viertel der gängigsten Fischarten dürfen nicht wie bisher ausgebeutet werden. Wenn nichts dagegen unternommen wird, droht eine der wichtigsten Nahrungsquellen der Menschheit vernichtet zu werden.
Verbraucher müssen aber nicht auf Fischgerichte verzichten - es kommt bloß darauf an, den richtigen Fisch zu kaufen. Welche Süßwasser- und Meeres-Fischarten wir aus ökologischer Sicht empfehlen können und welche Sie lieber nicht kaufen sollten, zeigt Ihnen der Fisch-Ratgeber von Greenpeace. Jetzt ist er völlig neu überarbeitet worden und neu erschienen!

Info-Aktion

Um den Fisch-Ratgeber noch bekannter zu machen, haben wir ihn am 08.11.2008 vor einem Supermarkt in der Schwabstraße im Stuttgarter Westen verteilt. Eine Aktivistin war als Fischhändler kostümiert. Wir informierten die Kunden darüber, auf was sie beim Fischkauf achten sollten. Auch das Personal des Supermarkts nahm den Fisch-Ratgeber mit Interesse entgegen.

Lesen Sie den Fisch-Ratgeber (Download siehe unten) und auch die Presseerklärung von Greenpeace Deutschland.


© Fermendzhieva



© Fermendzhieva

Neben einer falschen Fischereipolitik der Europäischen Union sind auch Fischindustrie und Lebensmittelhandel für die Überfischung der Weltmeere verantwortlich.

Wir informierten daher die Kunden des Supermarkts, dass sie durch den Kauf von nachhaltigen Fischprodukten selbst wirtschaftlichen Druck auf Handel und Industrie ausüben können.


© Kornstädt/Kehnschärper/GP
Download:
In unserem neuen Fisch-Ratgeber (PDF-Datei, 538 kB) können Sie nachlesen, bei welchen Fischarten der Konsum aus ökologischer Sicht "vertretbar" oder "nicht vertretbar" ist.
Das Infoblatt "Fische in Seenot" (PDF-Datei, 200 kB) beschreibt, welches Ausmaß der Raubbau an den weltweiten Fischbestände inzwischen erreicht hat.
Unser Spezial-Info "Die Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei, 525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 15.11.2008