Info-Aktion beim "Hamburger Fischmarkt"

Hintergrund

Nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) stehen weltweit drei Viertel aller kommerziell genutzten Fischarten an der Belastungsgrenze oder sind überfischt. Damit droht eine der wichtigsten Nahrungsquellen der Menschheit vernichtet zu werden. Verbraucher müssen deshalb aber nicht auf Fischgerichte verzichten! Zum einen können Sie bezüglich Bestand und Fangmethoden unbedenkliche Fischarten kaufen. Und zum anderen finden Sie in Bio-Läden, aber auch in normalen Supermärkten, immer häufiger Fisch aus Bio-Aquakultur.

Info-Aktion

Um auf diese Möglichkeiten aufmerksam zu machen, haben wir am 19.07.2008 beim diesjährigen "Hamburger Fischmarkt" auf dem Stuttgarter Karlsplatz für umweltfreundliche Fischprodukte geworben.

Kostümiert als Fischhändler verteilten wir den Fisch-Ratgeber von Greenpeace (Download siehe unten). In ihm wird erläutert, welche Fischarten aus ökologischer Sicht vertretbar sind oder nicht.


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Vor einem Banner mit der Aufschrift "Leere Meere - leere Teller. Nachhaltige Fischerei jetzt!" informierten wir außerdem über Fisch aus Bio-Aquakultur. Wo man welche Bio-Fisch-Produkte in Stuttgart kaufen kann, veröffentlichen wir regelmäßig im Rahmen unseres Bio-Fisch-Projekts.

Viele Besucher des "Hamburger Fischmarkts" nutzten die Informationen gern, um einen Beitrag gegen die Überfischung der Meere zu leisten.


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Was können Verbraucher tun?

Als Verbraucher können Sie durch eine bewusste Auswahl beim Fischkauf einen wichtigen Beitrag zur Schonung der weltweiten Fischbestände leisten:
Informieren Sie sich im Verbraucherführer "Fisch & Facts" und in unserer Bio-Fisch-Liste!
Fragen Sie Ihren Lebensmittelhändler, woher der Fisch stammt und wie er gefangen wurde!
Kaufen Sie ausschließlich ökologisch unbedenkliche Fischarten oder Bio-Fisch!


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Was fordert Greenpeace?

Greenpeace fordert eine Verringerung der Fischfangflotten auf mindestens die Hälfte.
Die Fischbestände müssen nach dem Vorsorgeprinzip bewirtschaftet werden, sodass es gar nicht erst zur Überfischung kommt.
Außerdem sollten die Fangmethoden genau auf die gewünschte Fischart zugeschnitten sein, um eine Minimierung des Beifangs zu erreichen.
In mindestens 40 Prozent der Ozeane müssen Meeresschutzgebiete geschaffen werden, damit sich die Fischbestände erholen können.


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Download
Im neuen Greenpeace-Fisch-Ratgeber (PDF-Datei, 538 kB) können Sie nachlesen, welche Fischarten aus ökologischer Sicht als "vertretbar" oder "nicht vertretbar" einzuordnen sind.
In unserem Flugblatt "Jetzt wieder neu: Unsere Bio-Fisch-Liste!" (PDF-Datei, 75 kB) vom Dezember 2007 finden Sie Beispiele, welche Bio-Fisch-Produkte man in Stuttgart kaufen kann und wo man sie findet.
Unser Infoblatt "Die Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei, 525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 23.09.2008