Auch Fische brauchen Schutzgebiete!
Greenpeace kämpft für echte Meeresschutzgebiete in
Nord- und Ostsee.
| Hintergrund |
| Das Leben in Nord- und Ostsee ist durch Überfischung,
Raubbau und Verschmutzung stark gefährdet. Greenpeace fordert
daher, mindestens 40 Prozent der Meere unter Schutz zu stellen.
Ein Beispiel für ein besonders schützenswertes Seegebiet
ist das Sylter Außenriff westlich der Nordsee-Insel
Sylt. Dieses Riff hat eine ungewöhnlich große Artenvielfalt,
weil es aus in der Nordsee seltenem, steinernem Hartgrund besteht,
während der Meeresboden sonst meist sandig ist.
Deutschland hat das Sylter Außenriff zwar bereits 1994 als
Schutzgebiet an die Europäische Union gemeldet, doch dieser
Schutz besteht bislang nur auf dem Papier. Greenpeace kämpft
deshalb zurzeit in der Nordsee mit verschiedenen Aktionen für
den Schutz des Sylter Außenriffs. So hat Greenpeace in
dem Seegebiet hunderte tonnenschwere Felsbrocken versenkt, um die
Fischerei mit Grundschleppnetzen zu stoppen und für junge Fische
zusätzlichen Schutz zu schaffen.
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| Mitmach-Aktion |
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| Greenpeace-Forderungen |
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| Ergebnis |
| Wir konnten mehr als 300 Unterschriften für den
Schutz von Nord- und Ostsee sammeln und viele Passanten auf die Gefährdung
der Meere hinweisen. So verteilten wir hunderte Flugblätter und
andere Informationsbroschüren (Download siehe unten). |
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| Download |
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In unserem Flugblatt "Alarm
für Nord- und Ostsee" (PDF-Datei, 271 kB) finden
Sie die Forderungen, die Greenpeace zum Schutz beider Meere
an Politik und Fischerei-Industrie stellt. |
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Das Infoblatt "Fische
in Seenot" (PDF-Datei, 200 kB) beschreibt, welches
Ausmaß der Raubbau an den weltweiten Fischbestände
inzwischen erreicht hat. |
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Unser Infoblatt "Umgepflügte
Meeresböden" (PDF-Datei, 363 kB) erläutert
die Zerstörung von Meeres-Ökosystemen durch unangepasste
Fischerei-Methoden (wie Schlepp- oder Treibnetze). |
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Unser Spezial-Info "Die
Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei,
525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen
und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf. |
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Im neuen Greenpeace-Fisch-Ratgeber
(PDF-Datei, 538 kB) können Sie nachlesen, welche Fischarten
aus ökologischer Sicht als "vertretbar" oder
"nicht vertretbar" einzuordnen sind. |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
23.09.2008
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