Info-Stand beim Kinofilm "Jagdzeit"

Hintergrund

Für den deutschen Dokumentarfilm "Jagdzeit - den Walfängern auf der Spur" ist im Winter 2007/08 ein Film-Team auf dem Greenpeace-Schiff "Esperanza" mit ins Südpolarmeer gefahren. Die Filmleute dokumentierten, wie die 37 Greenpeace-Aktivisten versuchten, japanische Walfang-Schiffe an der Jagd auf Wale zu hindern.
Greenpeace hat mit Produktionsfirma und Kinobetreibern eine begrenzte Zusammenarbeit vereinbart, um Kinobesucher zusätzlich zum Film "Jagdzeit" über den Schutz der Wale zu informieren. Auch in Stuttgart kam eine Zusammenarbeit zu Stande: Am 16.01.2010 informierten wir die Besucher eines Kinos in der Tübinger Straße über die Bedrohung der Wale.

Info-Stand mit Wale-Quiz

Die Kinobesucher konnten an einem Wale-Quiz teilnehmen, bei dem es kleine Preise, wie Wale-Poster und -Bücher zu gewinnen gab. Außerdem verteilten wir an intererssierte Besucher umfangreiche Hintergrund-Informationen, wie unsere bebilderte Broschüre "Wale - geliebt, bedroht, gejagt." (PDF-Datei, 1.760 kB).

Lesen Sie über den Dokumentarfilm "Jagdzeit - den Walfängern auf der Spur" auch die Presseerklärung von Greenpeace Deutschland.


© Urner



© Leykauf Film / Telepool

Viele Kinobesucher waren empört, dass die japanische Regierung an der Waljagd festhalten will. Insgesamt will Japan in dieser Jagdsaison bis März 2010 fast tausend Wale töten.

Laut Beschluss der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) ist die kommerzielle Waljagd bereits seit 1986 verboten. Der IWC ist es jedoch bislang nicht gelungen, dieses Verbot gegenüber Japan, aber auch Island und Norwegen, durchzusetzen..


Buckelwal mit Kalb
© Perrine / Greenpeace
"Wissenschaftliche" Waljagd

Japan rechtfertigt den illegalen Abschuss hunderter Wale in jeder Saison mit einer angeblich "wissenschaftlichen" Waljagd. Doch dies ist nur ein Vorwand, denn das Fleisch der Wale landet auf dem japanischen Delikatessenmarkt. mehr...

Die meisten Menschen an unserem Info-Stand konnten nicht verstehen, warum Japan immer noch Wale jagt. Lebendige Wale sind auch aus wirtschaftlichen Gründen viel wertvoller als tote. Die Tourismus-Branche verdient bereits jetzt durch Whale-Watching, also Boot-Safaris zur Walbeobachtung, mehr als die Waljäger mit dem erbeuteten Fleisch.


© Urner

Download
In unserer bebilderten Broschüre "Wale - geliebt, bedroht, gejagt. Weltpark für Wale statt Fangquoten" (PDF-Datei, 1.760 kB) finden Sie ausführliche Hintergrund-Informationen über Walarten und Waljagd.
Das Greenpeace-Infoblatt "Die Meere: Zwischen Faszination und Ausbeutung" (PDF-Datei, 525 kB) benennt die Umweltprobleme in maritimen Öko-Systemen und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.
Das Film-Dokument "Grausame Waljagd" (AVI-Datei, 8,9 MB) zeigt, wie brutal die "wissenschaftliche" Waljagd der Japaner ist. Diese Bilder können für Betrachter seelisch belastend sein!
Weitere Informationen zum Dokumentarfilm "Jagdzeit - den Walfängern auf der Spur" unter der Zusammenarbeit mit Greenpeace finden Sie unter www.jagdzeit-film.de.


Webmaster, Greenpeace Stuttgart - letzte Änderung: 28.02.2010