Presseerklärung vom 12. Juni 1999

Greenpeace im Europa-Wa(h)l-Kampf der besonderen Art!

Stuttgarter Gruppe sammelt Wa(h)l-Stimmzettel für weltweiten Schutz der Wale

Stuttgart, 12.6.1999 - Weil der Bestand der Wale in den Weltmeeren auch nach der kürzlich in Grenada (Karibik) stattgefundenen Tagung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) weiterhin nicht gesichert ist, sammeln die Greenpeacer anläßlich der Europawahl am 13. Juni Stimmen für die Wale. Die Stuttgarter Wa(h)l-Helfer werden die Passanten an der Ecke Bolzstraße/Königstraße am heutigen Samstag, dem 12.6.1999 ab 10 Uhr informieren. Dabei geben sie, wie in 40 anderen deutschen Städten auch, den Bürgern die Möglichkeit, in einem eigens eingerichteten Wa(h)l-Lokal für einen "Weltpark für Wale" zu stimmen.

Zur Zeit jagen norwegische Walfangschiffe in der Nordsee und im Nordatlantik 753 Minkewale. Rund 100 sind bereits erlegt worden. Damit verstößt Norwegen neben Japan gegen das Walfang-Moratorium der internationalen Gemeinschaft.

Peter Pueschel, Greenpeace-Walexperte: "Wählerinnen und Wähler können erstmals ihre Stimme nicht nur politischen Parteien geben, sondern gleichzeitig für den Schutz der Wale votieren. Sie können so das Ziel der internationalen Gemeinschaft unterstützen, Japan und Norwegen zur Einstellung des illegalen Walfangs zu bewegen. Wale müssen weltweit geschützt werden, die Ozeane als "Weltpark für Wale" wäre ihr bester Schutz."

Die ehrenamtlichen Greenpeace-Gruppen gestalten ihre Wa(h)l-Lokale mit Wa(h)l-Urnen, Wa(h)l-Plakaten, Wal-T-Shirts und in einigen Städten mit Walmodellen aus. Die Stuttgarter Gruppe wird mit einem Banner vor Ort sein, das einen Minkewal zeigt.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 09.08.2000