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Presseerklärung vom 21. Mai 2002
Friedlicher Fußball statt wüste Waljagd
Greenpeace fordert vor der WM in Japan und Südkorea: "Start
kicking - Stopp whaling"
Stuttgart, 21. Mai 2002 - Die Umweltorganisation Greenpeace hat heute
den Rasen des Gottlieb-Daimler-Stadions in Stuttgart mit einer Botschaft
zur Fußballweltmeisterschaft in Japan und Südkorea versehen.
Aktivisten aus Deutschland und Österreich haben mit 2,5 Meter hohen
Buchstaben den Spruch "Start kicking - Stopp whaling" ("Beginnt
das Spiel, beendet den Walfang") gebildet.
| Mit dieser Aktion will Greenpeace darauf aufmerksam
machen, dass die japanische Walfangflotte trotz des weltweiten Fangverbotes
weiterhin Wale tötet und die südkoreanische Regierung auf
eine Wiederaufnahme der kommerziellen Waljagd drängt. Dazu kommt
der Walfang der norwegischen Flotte. Gerade in diesen Tagen steht
auf der Sitzung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) in Japan,
die noch bis zum 24. Mai dauert, die Aufhebung des weltweiten Walfangmoratoriums
zur Debatte. |
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© M. Latz
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"Fußballfans aus aller Welt wollen ab dem 31. Mai spannende
Fußballspiele sehen. Was sie nicht wollen ist, dass eines der WM-Gastgeberländer
aus Profitgier die sanften Meeresriesen tötet", sagt Greenpeace-Sprecherin
Svenja Koch in Stuttgart. "Die japanische Regierung muss endlich
den Walfang einstellen."
| Parallel zur WM läuft die japanische Fangflotte
in den Nordpazifik aus, um 150 Minkewale, 10 Pottwale und jeweils
50 der seltenen Bryde- und Seiwale zu erlegen. Die Tiere werden zu
angeblich "wissenschaftlichen Zwecken" getötet, ihr
Fleisch wird anschließend als Delikatesse an Feinschmeckerlokale
verkauft. Die japanische Regierung erklärt den nationalen Walfleischkonsum
mit traditionellen Unterschieden und appelliert an die kulturelle
Toleranz des Westens. Auch die norwegische Walfangflotte wird zur
selben Zeit aktiv: Hunderte von Minkewalen sollen während der
WM im Nordostatlantik und in der Nordsee getötet werden. |
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© M. Latz
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
27.05.2002
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