Wind-Energie statt Öl-Havarie

Hintergrund

Der Schutz europäischer Meere und Küsten vor Unfällen mit Öl- und Gefahrgut-Transporten ist völlig unzureichend. Greenpeace fordert bereits seit langem von den Politikern Europas, durch konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit zu sorgen. Gefahren aus der Ölförderung und dem Öltransport können durch den Umstieg auf regenerative Energiequellen wie Sonne, Wasser, Wind und Biomasse vermieden werden. Lesen Sie dazu auch unser Flugblatt (PDF-Datei, 298 kB) und unsere Presseerklärung.

Infoaktion in der Fußgängerzone

Greenpeace sammelt Unterschriften
© von Herrmann

 

Wir informierten die Passanten in der Stuttgarter Fußgängerzone über die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen beim Öltransport und die Gefahren, die von Öltankern mit nur einer Außenhülle ausgehen.

Förderung und Transport von Erdöl führen weltweit zu einer enormen Belastung der Ökosysteme im Meer, Artensterben ist die Folge.

  Diskussion mit Passanten
© von Herrmann

Postkarte: Meine Küste soll sauber bleiben!
© von Herrmann
 

Wind-Energie als eine Form der regenerativen Energie-Quellen ist im Gegensatz zum Energieträger Erdöl sehr umweltverträglich.

Der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf die Energieträger Wind, Wasser, Sonne und Biomasse schützt das Leben im Meer und an den Küsten: Es wird weniger Öl gefördert und weniger transportiert. Dadurch sinkt die Gefahr von Leckagen bei der Förderung und Unfällen beim Transport.

Wir forderten die Passanten auf, an einer Postkartenaktion an das zuständige Verkehrsministerium mitzumachen, bei der Greenpeace für die Nord- und Ostseeküste Sicherheitsschiffe und -häfen sowie eine Lotsen- und Meldepflicht für die besonders gefährliche Kadetrinne in der Ostsee fordert. 600 Unterschriften konnten wir sammeln.

  Unterschriften für Schutz der Küsten vor Öl
© von Herrmann


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 23.04.2003