Hände weg von Hai-Produkten!
| Hintergrund |
Am Samstag, den 15.02.03, haben wir die Passanten in der Stuttgarter
Königstraße über die dramatische Überfischung
der Meere informiert. Die Fischbestände sind weltweit so stark
überfischt, dass fast alle Fischarten eigentlich nicht mehr
gefangen werden dürften oder die Fangquoten stark gedrosselt
werden müssten.
Wenn die Plünderung der Weltmeere so weiter geht, wird eine
der wichtigsten Nahrungsquellen der Menschheit vernichtet. Greenpeace
fordert daher, nachhaltige Fangmethoden anzuwenden und die weltweiten
Fischbestände nach dem Vorsorgeprinzip zu bewirtschaften. |
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© Flierl |
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Wir forderten bei der Unterschriften-Aktion "Hände
weg von Hai-Produkten!" und auf einem Banner "Leere Meere,
leere Teller - Nachhaltige Fischerei jetzt!". Nachhaltige Fischerei
heißt...
- ...die Fangflotten mindestens zu halbieren, um sie den begrenzten
Beständen anzupassen,
- ...den Fang zu junger Fische oder unerwünschter Fischarten,
den so genannten Beifang, durch gezielte Fangmethoden zu minimieren,
- ...für ökologisch empfindliche Meeresgebiete ein striktes
Fangverbot und Schutzzonen durchzusetzen.
Lesen Sie über die Aktion auch unser Flugblatt
(PDF-Datei, 233 kB) und unsere Presseerklärung.
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Den Verbrauchern empfahlen wir, ihren Lebensmittelhändler
oder die Herstellerfirma zu fragen, wo und wie der angebotene Fisch
gefangen wurde. Die Kunden sollten sich garantieren lassen, dass
der Fischbestand nicht überfischt ist und die Fangmethode keine
ökologischen Schäden verursacht. Außerdem sollten
keine Waren gekauft werden, die aus bedrohten Arten hergestellt
werden. Hierzu gehören vor allem Garnelen (Shrimps), Tiefseefische
und alle Haiprodukte.
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| Ergebnis |
| Unsere Aktion war ein unerwartet großer Erfolg.
Wir wurden an unseren Standtischen zeitweise regelrecht belagert und
konnten unter dem Motto "Hände weg von Hai-Produkten"
mehr als 1.100 Unterschriften sammeln. Zudem fand unser Verbraucherführer
"Fisch & Facts" großen Anklang! |
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| Download |
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Im Konsumentenführer
"Fisch&Facts" (PDF-Datei, 274 kB) sind die Zustände
der weltweiten Fischbestände in "akzeptabel",
"kritisch" und "katastrophal" eingeteilt,
um Ihnen als Verbraucher die Entscheidung beim Einkaufen leichter
zu machen. |
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auf der Rückseite
des Konsumentenführers (PDF-Datei, 235 kB) finden Sie
weitere Informationen zur Kabeljau-Krise, zur Tiefsee-Fischerei
und zum Thema "Chemie im Fisch". |
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Webmaster,
Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
14.04.2003
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