Aktionstag beim Sea Life-Center in Speyer

Hintergrund

Greenpeace hat einige Jahre mit den Sea Life-Centern zusammengearbeitet und dort bis Ende 2006 eigene Ausstellungen zu bestimmten Themen präsentiert. Beide Seiten hatten auch eine Vereinbarung getroffen, um beim Bau und Betrieb von Großaquarien einige Umweltschutz-Standards zu sichern.
Im Rahmen der Kooperation wurde die Greenpeace-Ausstellung "Leere Meere" im Sea Life-Center in Speyer gezeigt. Die Besucher konnten sich dort über das Leben im Meer informieren - und über dessen Gefährdung durch Überfischung.

Aktionstag in Speyer


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Die Ausstellung wurde im Sommer von mehreren Greenpeace-Gruppen aus Südwest-Deutschland betreut. Am 17.08.2003 fuhren wir Stuttgarter nach Speyer, um dort einen Aktionstag zu machen.


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Neben einem Informationsstand zum Thema "Überfischung" mit einer Unterschriftenaktion gegen Treibnetz-Fischerei in der Ostsee, war unser Angelspiel am Eingang des Sea Life Centers ein besonderer Anziehungspunkt. Kinder und Jugendliche konnten dort mit Magnet-Angeln in einem Wasserbecken fischen. Je nach Fang erfuhren sie (und ihre Eltern), wie es um diese Fischart bestellt ist.

So ist der durch Fischstäbchen bekannte Alaska-Seelachs inzwischen vom Aussterben bedroht. Das Gleiche gilt für viele andere beliebte Fischarten, wie Rotbarsch, Heilbutt, Schellfisch, Lachs und Tunfisch. Manchmal hing aber auch nur ein nacktes Fischgerippe am Haken - auf diese Weise wurden leere Meere anschaulich.


Durch die Überfischung der Ozeane sind mittlerweile 75 Prozent der Speisefisch-Bestände an der Belastungsgrenze oder vom Aussterben bedroht. In der Greenpeace-Ausstellung in Speyer können Besucher etwas über die Folgen industrieller Fangmethoden erfahren oder lernen, woraus Sushi und Fischstäbchen gemacht werden.

Greenpeace kann zurzeit (neben Fisch aus Bio-Aquakulturen) nur vier Fischarten empfehlen: Hering, Makrele, Seelachs (Köhler) und Karpfen. Damit die Besucher wissen, was beim Kauf von Speisefisch zu beachten ist, verteilten wir hunderte unserer Verbraucherführer "Fisch & Facts".


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Download
Im Konsumentenführer "Fisch & Facts" (PDF-Datei, 274 kB) sind die Zustände der weltweiten Fischbestände in "akzeptabel", "kritisch" und "katastrophal" eingeteilt, um Ihnen als Verbraucher die Entscheidung beim Fisch-Einkauf zu erleichtern.
Auf der Rückseite des Konsumentenführers (PDF-Datei, 235 kB) finden Sie Hintergrund-Informationen zu den Themen "Kabeljaukrise", "Tiefsee-Fischerei" und "Chemie im Fisch".
Der kleine Fischführer (PDF-Datei, 66 kB) hat die Größe einer Scheckkarte, sodass er auch in Ihre Geldbörse passt und Ihnen im Fischgeschäft oder Supermarkt als Einkaufshilfe dienen kann.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 22.07.2006