Aktionstag beim Sea Life-Center in Speyer
| Hintergrund |
| Greenpeace hat einige Jahre mit den Sea Life-Centern
zusammengearbeitet und dort bis Ende 2006 eigene Ausstellungen zu
bestimmten Themen präsentiert. Beide Seiten hatten auch eine
Vereinbarung getroffen, um beim Bau und Betrieb von Großaquarien
einige Umweltschutz-Standards
zu sichern.
Im Rahmen der Kooperation wurde die Greenpeace-Ausstellung "Leere
Meere" im Sea Life-Center in Speyer gezeigt. Die Besucher
konnten sich dort über das Leben im Meer informieren - und
über dessen Gefährdung durch Überfischung.
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| Aktionstag in Speyer |
 
© Pres |
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Neben einem Informationsstand zum Thema "Überfischung"
mit einer Unterschriftenaktion gegen Treibnetz-Fischerei
in der Ostsee, war unser Angelspiel am Eingang des Sea Life
Centers ein besonderer Anziehungspunkt. Kinder und Jugendliche konnten
dort mit Magnet-Angeln in einem Wasserbecken fischen. Je nach Fang
erfuhren sie (und ihre Eltern), wie es um diese Fischart bestellt
ist.
So ist der durch Fischstäbchen bekannte Alaska-Seelachs inzwischen
vom Aussterben bedroht. Das Gleiche gilt für viele andere beliebte
Fischarten, wie Rotbarsch, Heilbutt, Schellfisch, Lachs und Tunfisch.
Manchmal hing aber auch nur ein nacktes Fischgerippe am Haken -
auf diese Weise wurden leere Meere anschaulich.
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Durch die Überfischung der Ozeane sind mittlerweile 75
Prozent der Speisefisch-Bestände an der Belastungsgrenze
oder vom Aussterben bedroht. In der Greenpeace-Ausstellung in Speyer
können Besucher etwas über die Folgen industrieller Fangmethoden
erfahren oder lernen, woraus Sushi und Fischstäbchen gemacht
werden.
Greenpeace kann zurzeit (neben Fisch aus Bio-Aquakulturen) nur
vier Fischarten empfehlen: Hering, Makrele, Seelachs (Köhler)
und Karpfen. Damit die Besucher wissen, was beim Kauf von Speisefisch
zu beachten ist, verteilten wir hunderte unserer Verbraucherführer
"Fisch & Facts".
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Im Konsumentenführer
"Fisch & Facts" (PDF-Datei, 274 kB) sind die Zustände
der weltweiten Fischbestände in "akzeptabel",
"kritisch" und "katastrophal" eingeteilt,
um Ihnen als Verbraucher die Entscheidung beim Fisch-Einkauf
zu erleichtern. |
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Auf der Rückseite
des Konsumentenführers (PDF-Datei, 235 kB) finden Sie
Hintergrund-Informationen zu den Themen "Kabeljaukrise",
"Tiefsee-Fischerei" und "Chemie im Fisch". |
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Der
kleine Fischführer (PDF-Datei, 66 kB) hat die Größe
einer Scheckkarte, sodass er auch in Ihre Geldbörse passt
und Ihnen im Fischgeschäft oder Supermarkt als Einkaufshilfe
dienen kann. |
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
22.07.2006
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