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Presseerklärung vom 12. Juni 2004 Finger weg von Gartenmöbeln aus UrwaldzerstörungGreenpeace kennzeichnet Holz aus dubioser Herkunft bei Stuttgarter Möbel-Anbieter Stuttgart, 12.06.2004 - Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Stuttgart kennzeichnen heute ab 11 Uhr in der Filiale des Möbel-Anbieters "Butlers" in der Hirschstraße Gartenmöbel aus Raubbau an den letzten Urwäldern der Erde. Aufkleber mit der Aufschrift „Finger weg - Urwaldzerstörung“ warnen die Kunden. Gleichzeitig werden die Passanten über urwaldfreundliche Alternativen informiert. Greenpeace-Recherchen ergaben, dass der Gartenmöbel-Anbieter "Butlers" in Stuttgart zum wiederholten Mal Gartenmöbel aus unzertifiziertem Holz der Bezeichnungen Nyatho und Bangkirai anbietet. Diese Hölzer Südostasiens werden größtenteils illegal geschlagen. "Butlers" macht sich mit dem Verkauf solcher nicht zertifizierter Möbel mitverantwortlich an der Vernichtung der Urwälder. „Wer ausschließen will, Gartenmöbel aus Raubbau zu kaufen, dem bleibt nur: Hände weg von diesem zweifelhaften Angebot“, sagt der Waldexperte der Greenpeace-Gruppe Stuttgart, Christoph Trautwein. „Wir fordern "Butlers" auf, das unzertifizierte Tropenholz aus dem Sortiment zu nehmen und durch FSC-zertifiziertes Holz zu ersetzen“. Das FSC-Zertifikat ist das einzige weltweit anerkannte Siegel für Holzprodukte aus nachhaltiger und sozial verträglicher Waldwirtschaft. Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart recherchiert bereits im dritten Jahr in Folge die Herkunft des Holzes im Sortiment von Gartenmöbel-Anbietern in Stuttgart. Neben Händlern wie "Butlers", die zweifelhafte Ware verkaufen, gibt es inzwischen auch vorbildliche Händler, die ihr Sortiment komplett auf Produkte mit dem FSC-Siegel umgestellt haben. Das Ergebnis dieser Recherche ist im Internet unter www.greenpeace-stuttgart.de zu finden. In den Urwäldern leben rund 70 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten. Aber die massenhafte Nachfrage nach Tropenholz - auch für Möbel - hat in den letzten Jahrzehnten wesentlich zur Vernichtung der Urwälder beigetragen. Nur wenn sich der Handel mit Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft weltweit durchsetzt, kann die Artenvielfalt erhalten bleiben.
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