Schluss mit der Urwald-Zerstörung in Finnland!
| Hintergrund |
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Im Norden und Westen Finnlands gibt es noch Urwälder, in denen
über 560 seltene Tier- und Pflanzenarten leben, die auf der
Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten stehen. Diese Wälder
haben eine Größe von rund 500.000 Hektar und sind in
Europa einzigartig. Der Wert der finnischen Urwälder besteht
nicht allein in ihrem Artenreichtum. Sie sind auch eine der Lebensgrundlagen
für das nordeuropäische Volk der Sami und für deren
Rentierherden. Trotz dieser doppelten Bedeutung der Urwälder
fällt dort ausgerechnet der staatseigene Forstbetrieb Metsähallitus
großflächig Bäume, die vorwiegend zu Papier verarbeitet
werden.
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| Postkarten-Aktion |
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Finnland hat sich schon 1994 in der UN-Konvention über biologische
Vielfalt (CBD) verpflichtet, die letzten Urwälder im Land zu
schützen.
Um die finnische Regierung an diese Pflicht zu erinnern, haben
wir am 13.03.2004 in der Stuttgarter Königstraße eine
Postkarten-Aktion mit dem Motto "Vielfalt statt Zerstörung"
gemacht. Passanten konnten bei uns Postkarten an Premierminister
Vanhanen unterschreiben und auf diesem Weg den Schutz der letzten
Urwälder in Finnland fordern.
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© Flierl
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| Verbraucherführer "Holz und Papier" |
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| Ergebnis |
| Wir konnten mehr als 700 Passanten dazu bewegen, unsere Postkarten
zu unterschreiben und damit bei der finnischen Regierung gegen den
Raubbau an den letzten Urwäldern im Land zu protestieren. Außerdem
verteilten wir hunderte Greenpeace-Verbraucherführer "Holz
& Papier". Darin steht, welches Holz und welches Papier wir
aus ökologischer Sicht empfehlen können und welches man besser nicht
kaufen sollte. |
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| Download |
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In unserem Verbraucherführer
"Holz & Papier" (PDF-Datei, 261 kB) erfahren
Sie, auf was Sie aus ökologischer Sicht beim Kauf von Holzprodukten
(wie Möbeln) achten sollten. Nicht alle im Handel erhältlichen
Holzarten sind empfehlenswert, denn viele stammen aus Raubbau
an den letzten Urwäldern. |
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Die englisch-sprachige Greenpeace-Studie Policies
of Destruction (PDF-Datei, 745 kB) untersucht, ob die UN-Konvention
über Biologische Vielfalt (CBD) zum Schutz von Wald-Öko-Systemen
in Finnland richtig umgesetzt wird. Das Ergebnis ist, dass noch
viel für den Schutz der finnischen Urwälder getan
werden muss. |
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Webmaster,
Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
13.05.2004
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