Stuttgarter Gartenmöbel-Anbieter im Vergleich 2007
| Hintergrund |
| Gartenmöbel werden häufig aus Tropenholz hergestellt,
weil dieses Holz sehr hart und witterungsbeständig ist. Ein
großer Teil dieses Holzes stammt leider aus Raubbau an den
letzten Urwäldern der Erde. In ihnen leben rund 70 Prozent
aller Tier- und Pflanzenarten. Diese Artenvielfalt wird vernichtet,
wenn der Raubbau an den letzten Urwäldern nicht aufhört.
Wenn Sie beim Schutz der Urwälder helfen wollen, müssen
Sie aber nicht auf Gartenmöbel aus Hartholz verzichten, denn
es gibt auch urwaldfreundliche Produkte. Um Ihnen eine Orientierungshilfe
zu bieten, überprüfen wir seit 2002 alljährlich Gartenmöbel-Anbieter
im Raum Stuttgart. Vor zwei Jahren hatte die Greenpeace-Gruppe
Stuttgart eine bundesweite Kampagne vorbereitet und koordiniert,
durch die zwei Anbieter dubioser Gartenmöbel dazu bewegt wurden,
auf Raubbau-Holz zu verzichten. mehr...
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| Gartenmöbel-Recherche |
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| Gartenmöbel-Anbieter |
| Gartenmöbel-Anbieter |
unzerti-
fiziertes
Urwaldholz |
FSC im
Sortiment |
Tendenz |
Gesamt-
bewertung |
Anmerkungen |
Butlers
Hirschstr. 28 + Calwer Str. 26, Stuttgart-Mitte |
nein |
nein |
0 |
0 |
Im Sortiment sind
Gartenmöbel aus Akazien-Holz ("Acacia Mangium"), das
laut dem Anbieter von vietnamesischen Plantagen kommt. |
Dehner
Schwieberdinger Str. 7, Stuttgart-Zuffenhausen |
nein
|
ja |
+
|
+
|
Das Unternehmen
bietet die Holzarten Eukalyptus, Keruing, Robinie und Teak an.
Verkauft werden
vor allem Gartenmöbel mit FSC-Siegel (Eukalyptus, Keruing
und Teak).
Außerdem ist
unzertifiziertes Teak-Holz im Sortiment, das laut dem Anbieter aus
Plantagen stammt. |
E+H Meyer
Tübinger Str. 10, Stuttgart-Mitte |
nein |
ja |
0 |
+ + |
Im Sortiment
sind Gartenmöbel aus FSC-zertifiziertem Akazien-, Teak-
und Yellow Balau-Holz.
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Habitat
Calwer Str. 39, Stuttgart-Mitte |
nein
|
nein
|
+
|
0
|
Der Anbieter verkauft
vor allem Gartenmöbel aus heimischen Hölzern (Buche und
Eiche).
Außerdem ist
unzertifiziertes Teak-Holz im Sortiment, das laut dem Unternehmen
aus Plantagen kommt. |
Ikarus
Königsbau, Stuttgart-Mitte |
nein |
nein |
neu
|
0
|
Im Sortiment sind
Gartenmöbel aus Buche, Eiche, Robinie und Teak.
Das Teak-Holz stammt
laut dem Anbieter aus Plantagen. |
InNatura
Heilbronner Str. 8, Leinfelden-Echterdingen |
nein |
nein |
0
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- |
Die Gartenmöbel
sind aus Teak-Holz. Das
Holz soll laut dem Unternehmen aus Plantagen stammen, es kann dies
aber nicht belegen. |
Kölle
Schwieberdinger Str. 230, Stuttgt-Zuffenhausen
Stuttgarter Str. 59, Fellbach |
erst: ja
nun: nein
mehr...
|
ja |
0 |
0 |
Im Angebot sind
Belinga, Eukalyptus, Nyatoh, Robinie (Akazie, Rotimber) und Teak.
Verkauft werden
vor allem Gartenmöbel mit FSC-Siegel (Belinga, Eukalyptus,
Robinie und Teak).
Außerdem ist
unzertifiziertes Teak-Holz, im Sortiment, das laut dem Anbieter aus
Plantagen stammt.
· Der Anbieter
nahm erst nach einer Protest-Aktion
von uns Nyatoh-Holz aus dem Verkauf, das wahrscheinlich aus Urwald-Raubbau
in Südostasien stammte. |
Magazin
Lautenschlagerstr. 16, Stuttgt-Mitte |
nein |
nein |
neu |
- |
Im Sortiment sind
Gartenmöbel aus Eiche, Esche und Teak.
Das Teak-Holz stammt
laut dem Anbieter aus staatlicher Forstwirtschaft in Indonesien, Greenpeace
vermutet Urwald-Raubbau. |
Möbelum
Ulmer Str. 174, Stuttgart-Ost |
nein |
nein |
0 |
0 |
Es sind heimische
Hölzer im Sortiment (Buche, Erle und Kiefer).
Das Kiefernholz
kommt laut dem Unternehmen aus skandinavischen Wirtschaftswäldern. |
Schildknecht
Kriegsbergstr. 40, Stuttgt-Mitte |
nein |
nein |
0 |
- |
Im Angebot sind
nur einzelne Gartenmöbel aus Teak-Holz.
Das Holz soll laut
Anbieter aus Plantagen stammen, er kann dies aber nicht belegen. |
Strauss
Cannstatt Carré, Königsbau + Tübinger Str. 11, Stuttgart-Mitte
|
nein |
ja |
0
|
+ |
Das Unternehmen
verkauft vor allem Gartenmöbel aus Teak mit FSC-Siegel.
Außerdem ist
unzertifiziertes Teak-Holz im Sortiment, das laut dem Anbieter aus
Plantagen stammt. |
|
Zeichenerklärung:
| + + |
= sehr gut |
| + |
= gut |
| 0 |
= neutral |
| - |
= schlecht |
| - - |
= sehr schlecht |
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| Urwaldfreundliche Holzprodukte |
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Tropenholz sollte man nur kaufen, wenn es das Siegel des
Forest Stewardship Council (FSC) trägt (siehe Bild
rechts). Dieser "Welt-Forst-Rat" wurde 1993 als internationale
regierungsunabhängige Organisation gegründet, um eine
ökologisch nachhaltige und sozial verträgliche Waldnutzung
zu fördern.
Das FSC-Siegel ist das einzige weltweit anerkannte Öko-Siegel,
das eine nachhaltige Forstwirtschaft garantiert. Man findet es inzwischen
auch in zwei Fassungen:
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 |
 
© FSC
|
| Auch Tropenholz aus Plantagen ist bedenklich, weil diese
in der Regel Monokulturen sind, die intensiv mit Düngern und
Pestiziden behandelt werden. Außerdem wird zur Schaffung von
Plantagen häufig Urwald gerodet. Darüber hinaus wird Holz
aus Urwaldraubbau oft als angebliches Plantagenholz deklariert.
Tropenholz aus Plantagen ist nur dann akzeptabel, wenn es mit dem
FSC-Siegel zertifiziert ist.
Gartenmöbel aus heimischen Hölzern sind eine
Alternative. So ist das Holz der aus Nordamerika stammenden,
aber inzwischen auch in Europa wachsenden Robinie (auch "falsche
Akazie" genannt) ähnlich hart und wetterfest wie Tropenholz.
Bei guter Pflege halten auch Gartenmöbel aus Eiche ein Leben
lang. |
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| Download |
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Unser diesjähriges Flugblatt "Gartenmöbel-Anbieter
im Vergleich" (PDF-Datei, 139 kB) enthält auch
die Tabelle, in der wir die Ergebnisse unserer diesjährigen
Recherchen zusammenfassen. |
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In unserem Verbraucherführer
"Holz & Papier" (PDF-Datei, 261 kB) erfahren
Sie, welche Holzsorten Sie aus ökologischer Sicht kaufen
können - und bei welchen Sie im Geschäft kritisch
nachfragen sollten. |
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Auf der Homepage von FSC
Deutschland finden Sie ständig aktualisierte Auflistungen
mit Anbietern und Verarbeitungsbetrieben von FSC-zertifizierten
Produkten. |
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Webmaster,
Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
15.06.2007
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