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Presseerklärung vom 8. Juni 2007 "Pflanzen Kölle" verzichtet auf Raubbauholz"Kölle" nimmt nach Protesten der Greenpeace-Gruppe Stuttgart ihre Gartenmöbel aus Nyathoholz aus dem Sortiment. Stuttgart, 08.06.2007 - Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Stuttgart haben am Freitagabend des 8. Juni 2007 beim Gartencenter von "Pflanzen Kölle" in der Stuttgarter Straße 59 in Fellbach der Filialleitung ein Glückwunschschreiben überreicht. Zuvor hatte sich die Geschäftsführung der bundesweit vertretenen Gartencenter-Kette bereit erklärt, Gartenstühle und -liegen aus dem tropischen Holz Nyatho auszulisten. Dieses Holz stammt laut Recherchen von Greenpeace eindeutig aus Urwaldraubbau in Indonesien. "Pflanzen Kölle" reagiert mit der Umstellung des Sortiments auf eine Protest-Aktion der Greenpeace-Gruppe Stuttgart am vorangegangenen Samstag, den 2. Juni 2007 vor dem "Kölle"-Gartencenter in Stuttgart-Zuffenhausen. Über diese Aktion hatte auch ein namhafter regionaler Fernsehsender mit einem ausführlichen Filmbericht informiert. ""Pflanzen Kölle" war der einzige Anbieter in Stuttgart, der noch eindeutig Gartenmöbel aus Raubbauholz verkauft hat," sagt Bernhard Lehr, Urwaldexperte der Greeenpeace-Gruppe Stuttgart. "Jetzt hat die Geschäftsführung des Unternehmens zugesagt, das Nyathoholz durch Gartenmöbel mit dem Ökoholz-Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) zu ersetzen. Das ist ein toller Erfolg zum 25-jährigen Bestehen der Greenpeace-Gruppe Stuttgart." Greenpeace empfiehlt das FSC-Siegel, weil es das einzige weltweit anerkannte Siegel für Holzprodukte aus ökologisch nachhaltiger und sozial verträglicher Waldwirtschaft ist. Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart hat das sechste Jahr in Folge Gartenmöbelanbieter im Raum Stuttgart untersucht und das Sortiment nach dessen Urwaldfreundlichkeit bewertet. Bereits vor zwei Jahren waren die Stuttgarter Umweltschützer mit einer spektakulären Kampagne gegen die beiden Unternehmen Butlers und Strauss Innovation mit bundesweit insgesamt 140 Filialen erfolgreich. Beide Anbieter verpflichteten sich, ihre Gartenmöbel aus Urwaldraubbau durch Tropenholzmöbel aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu ersetzen. Der Gartenmöbel-Vergleich 2007 ist im Internet unter www.greenpeace-stuttgart.de abrufbar.
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