Stuttgarter Zeitung vom 11. Juni 2007

Keine Möbel aus
Urwaldraubbau mehr

Das Gartencenter Pflanzen Kölle hat auf eine Protestaktion der Greenpeace-Gruppe Stuttgart am 2. Juni vor dem Gartencenter in Zuffenhausen reagiert: Die Geschäftsführung der bundesweit vertretenen Kette hat sich nun bereit erklärt, Gartenstühle und -liegen aus dem tropischen Holz Nyatho aus dem Programm zu nehmen. Dieses Holz stammt laut Recherchen von Greenpeace eindeutig aus Urwaldraubbau in Indonesien. Greenpeace hat jetzt Filialleitung des Gartencenters in Fellbach ein Glückwunschschreiben überreicht.
"Pflanzen Kölle war der einzige Anbieter in Stuttgart, der noch eindeutig Gartenmöbel aus Raubbauholz verkauft hat," sagt Bernhard Lehr, der Urwaldexperte der Greeenpeace-Gruppe Stuttgart: "Jetzt hat die Geschäftsführung des Unternehmens zugesagt, das Nyathoholz durch Gartenmöbel mit dem Ökoholz-Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) zu ersetzen." Greenpeace empfiehlt das FSC-Siegel, weil es das einzige weltweit anerkannte Siegel für Holzprodukte aus ökologisch nachhaltiger und sozial verträglicher Waldwirtschaft sei. Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart hat das sechste Jahr in Folge Gartenmöbelanbieter im Raum Stuttgart untersucht und das Sortiment nach dessen Urwaldfreundlichkeit bewertet. Der Gartenmöbel-Vergleich 2007 ist im Internet unter www.greenpeace-stuttgart.de abrufbar. fal



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