Schiller-Botschaft zum Urwald- und Klimaschutz
| Hintergrund |
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Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen die Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Dort soll ein Nachfolgeabkommen für das im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll verabschiedet werden. In Kyoto wurden 1997 erstmals völkerrechtlich verbindliche Grenzwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen festgelegt. Die vom Menschen verursachten Treibhausgase, vor allem Kohlendioxid (CO2), sind die Hauptursache für die Erderwärmung. Hinzu kommt, dass durch die Zerstörung der Urwälder nicht nur zahllose Tier- und Pflanzenarten aussterben, sondern CO2 in gewaltigem Ausmaß freigesetzt und der Klimawandel weiter angeheizt wird.
Die Zeit, die der Menschheit noch bleibt, die Folgen der Erderwärmung in kontrollierbaren Grenzen zu halten, wird knapp. Deshalb müssen in Kopenhagen die Weichen zu einem ambitionierten Klima-Abkommen gestellt werden.
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| Postkarten-Aktion |
| Der Dichter Friedrich Schiller hat Geschichte geschrieben. Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte auch Geschichte schreiben - wenn sie persönlich am Klimagipfel teilnimmt und dafür sorgt, dass endlich Gelder für Klima- und Urwaldschutz bereitgestellt werden. Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart hat dem Schillerdenkmal auf dem Marktplatz die folgenden Worte in den Mund gelegt: "In Kopenhagen Geschichte schreiben, Frau Merkel: Klima retten!".
Das Foto mit der Sprechblase diente uns als Motiv für eine
Postkartenaktion am 17.10.2009, bei der auch Passanten Bundeskanzlerin
Angela Merkel zu mehr Engagement im Klimaschutz auffordern konnten.
Auf der Postkarte an Frau Merkel standen die Forderungen von Greenpeace:
Die Industrienationen müssen ihren CO2-Ausstoß um mindestens 40 Prozent bis 2020 verringern.
Außerdem müssen sie den Entwicklungsländern Geld bereitstellen für Erneuerbare Energien, Anpassungen den den Klimawandel und Urwaldschutz.
Jährlich sind dazu etwa 110 Milliarden Euro notwendig. Für Deutschland bedeutet dies einen Anteil von sieben Milliarden Euro im Jahr. Zum Vergleich: Die Hypo Real Estate Bank erhielt von der Bundesregierung Garantien in Höhe von 102 Milliarden Euro.
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© Lehr
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© Lehr |
Unser Banner während der Postkartenverteilung
lautete "Urwaldschutz ist Klimaschutz", denn der Schutz der
Wälder spielt in den Klimaverhandlungen eine besondere Rolle.
Knapp 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase kommen aus der Zerstörung
der Urwälder. Mit dem erwähnten Geld soll unter anderem
ein Urwaldfonds finanziert werden. Weitergehende Informationen dazu
finden Sie in unserem Infoblatt "Countdown für Kopenhagen,
Weltklima retten - Jetzt!" unten im Downloadbereich.
Übrigens: Vier Jahre zuvor hatten wir das Stuttgarter Schiller-Denkmal
schon einmal für eine Protest-Aktion genutzt - nämlich
im Juni 2005. |
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| Download |
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Unser Infoblatt "Countdown
für Kopenhagen, Weltklima retten - Jetzt!" (PDF-Datei,
800 kB) geht auf die Klimaschutz-Finanzierung, Nachhaltige
Entwicklung und Technologietransfer ein |
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Unser Infoblatt "Kopenhagen
- letzte Chance für den Urwald" (PDF-Datei, 1,25
MB) beschreibt, wo und wie derzeit Urwald zerstört wird,
die Folgen für das Klima sowie die Möglichkeiten,
auf der Klimakonferenz in Kopenhagen entgegen zu steuern. |
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Das Infoblatt "Urwaldschutz
ist Klimaschutz" (PDF-Datei, 202 kB) beschreibt,
welche Rolle die Urwälder für das regionale und
globale Klima haben. |
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Im Infoblatt "Fragen
und Antworten: Tropenhölzer und Klimaschutz"
(PDF-Datei, 65 kB) wird der Zusammenhang zwischen Holzverbrauch
und Urwaldzerstörung. |
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