Greenpeace-Protest bei Nestlé in Ludwigsburg
| Hintergrund |
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Indonesien ist das Land, in dem die Urwaldvernichtung weltweit am schnellsten voranschreitet.
Hauptursache dafür sind Rodungen für Palmölplantagen. Das Ausmaß dieser Zerstörung hat Indonesien bereits zum drittgrößten Produzent des Treibhausgases CO2 werden lassen, hinter den USA und China.
Palmöl ist Bestandteil von Lebensmitteln wie Margarine oder Schokolade und wird für die Herstellung von Kosmetika und Agrosprit verwendet. Nestlé ist der größte Lebensmittelkonzern weltweit und ein bedeutender Abnehmer von Palmöl. Er bezieht sein Palmöl direkt und über Zwischenhändler vom größten Palmöl-Konzern in Indonesien, Sinar Mas. Sinar Mas rodet wertvolle Wälder in Orang-Utan-Gebieten, verletzt indonesisches Recht und ist in Landkonflikte verwickelt.
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| Protest-Aktion in Ludwigsburg |
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| Info-Stände in Ludwigsburg und Stuttgart |
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| Ergebnis |
Die Ludwigsburger Kreis-Zeitung berichtete über unsere Protest-Aktion bei Nestlé. Die Infostände kamen gut bei den Passanten an. Es wurden über 700 Postkarten an Nestle verschickt.
Hundertausende Menschen weltweit haben seit Mitte März die Greenpeace-Kampagne zum Schutz der letzten indonesischen Urwälder unterstützt, unter dem Motto "Nestlé, give the Orang-Utan a break!".
Am 17.05.2010 hat sich Nestlé nun verpflichtet, zukünftig kein Palmöl mehr aus Urwaldzerstörung zu beziehen und diesbezüglich kritische Lieferanten auszulisten. Für Greenpeace und seine Mitstreiter ein großer Erfolg, mit dem nun auch der Druck auf die Indonesische Regierung weiter wächst, endlich zu handeln und einen nachhaltigen Schutz seiner Regenwälder sicherzustellen.
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| Download |
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Das Infoblatt "Give the Orang-Utan a Break" (PDF-Datei, 226 kB) beschreibt Nestlés Beitrag zur Vernichtung der Regenwälder und Orang-Utans |
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Das Infoblatt "Gier nach Palmöl" (PDF-Datei, 417 kB) beschreibt die Ursachen und Folgen der Palmölproduktion in Indonesien sowie die Positionen und Forderungen von Greenpeace. |
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Greenpeace Stuttgart - letzte Änderung:
22.04.2010
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