Greenpeace kennzeichnet Kitkat-Riegel
| Hintergrund |
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In Indonesien wurde in den letzten 50 Jahren Urwald von zweimal der Fläche Deutschlands für landwirtschaftliche Nutzung oder Holzeinschlag gerodet. Aktuell beträgt der Verlust täglich 50 Quadratkilometer. Der Urwald fällt insbesondere dem Anbau von Ölpalmen in Monokultur zum Opfer. Der größte Palmölproduzent Indonesiens ist die Firma Sinar Mas. Sie ist in großem Stil an der Rodung der indonesischen Regenwälder beteiligt und verletzt dabei internationale Standards und indonesisches Recht. Ein Hauptabnehmer des Palmöls von Sinar Mas ist der weltweit größte Lebensmittelhersteller Nestlé. Der Schweizer Konzern hat zwar seine direkten Verträge mit Sinar Mas gekündigt, bezieht aber über Zwischenhändler weiterhin wissentlich Palmöl aus Urwaldzerstörung für seine Produkte.
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| Greenpeace Stuttgart protestiert gegen Nestlé |
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| Label-Aktion in Stuttgarter Supermärkten |
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| Die Gier nach Palmöl hat Konsequenzen |
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| Ergebnis |
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Hundertausende Menschen weltweit haben seit Mitte März die Greenpeace-Kampagne zum Schutz der letzten indonesischen Urwälder unterstützt, unter dem Motto "Nestlé, give the Orang-Utan a break!".
Am 17.05.2010 hat sich Nestlé nun verpflichtet, zukünftig kein Palmöl mehr aus Urwaldzerstörung zu beziehen und diesbezüglich kritische Lieferanten auszulisten. Für Greenpeace und seine Mitstreiter ein großer Erfolg, mit dem nun auch der Druck auf die Indonesische Regierung weiter wächst, endlich zu handeln und einen nachhaltigen Schutz seiner Regenwälder sicherzustellen.
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| Was fordert Greenpeace? |
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| Download |
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Das Infoblatt "Give the Orang-Utan a Break" (PDF-Datei, 226 kB) beschreibt Nestlés Beitrag zur Vernichtung der Regenwälder und Orang-Utans |
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Das Infoblatt "Gier nach Palmöl" (PDF-Datei, 417 kB) beschreibt die Ursachen und Folgen der Palmölproduktion in Indonesien sowie die Positionen und Forderungen von Greenpeace. |
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Greenpeace Stuttgart - letzte Änderung:
14.05.2010
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