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Mit Herden von bis zu einhundert Tieren, die den Staub der Savanne
aufwirbeln, haben Waldelefanten nichts zu tun: Die kleineren Verwandten
der afrikanischen Steppenelefanten streifen in Familiengruppen von
zwei oder drei Weibchen und deren Nachwuchs durch den dichten Dschungel.
Weibliche Jungtiere bleiben der Gruppe erhalten, Männchen müssen
nach der Geschlechtsreife gehen und ziehen alleine oder in Gesellschaft
anderer Junggesellen umher.
Ihr verstecktes Leben hat dazu beigetragen, dass die afrikanischen
Waldelefanten zu den letzten unerforschten Tieren dieses Kontinents
gehören - kaum jemand hat sie bisher in freier Natur beobachten
können.
Ihre wichtige Rolle im Ökosystem des Dschungels ist aber
bekannt: Als Landschaftsarchitekten sind sie für die Erneuerung
und Wiederaufforstung des Waldes unverzichtbar. Ihr Appetit auf
täglich über einhundert Kilogramm Pflanzennahrung schafft
Brachen und damit Platz für junge Keimlinge. Das nötige
Pflanzensaatgut haben sie - dank der zum Teil schlechten Verdauung
- auch immer dabei.
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