Die Fantastischen Sieben

Hintergrund
80% der ursprünglichen Urwälder sind bereits vom Menschen zerstört, der Großteil davon erst in den letzten 20 Jahren. Doch die Urwälder sind Heimat für 70 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der Erde. Daher müssen die verbliebenen Urwald-Flächen rigoros geschützt werden. Um diese Forderung zu unterstützen, stellten Greenpeace-Aktivisten am 17.11.2001 in der Stuttgarter Fußgängerzone sieben Tiere der letzten bedeutenden Urwaldregionen dar. Lesen Sie dazu auch unsere Presseerklärung.
Info-Aktion

Die sieben Tiere stehen stellvertretend für die sieben letzten und bedeutendsten (fantastischen) Urwaldregionen der Erde. Auf extra Seiten haben wir für Sie Infos zu jedem Tier zusammengestellt:
Jaguar / Amazonas-Region
Südandenhirsch / Chile
Wolf / Nordamerika
Waldelefant / Zentralafrika
Orang-Utan / Südost-Asien
Bär / Nordeuropa
Sibirischer Tiger / Sibirien

 

Gruppenbild der Wald-Tiere
© von Herrmann


Die Greenpeace-Aktivisten, die kein Tierkostüm trugen, sammelten von den Passanten Unterschriften. Damit wandten sich die Unterzeichner an Bundeskanzler Gerhard Schröder und forderten von ihm eine urwaldfreundliche Politik.

Das Beschaffungswesen der Bundesrepublik muss urwaldfrei werden. Das heißt, dass für Einrichtungen und beim Bau von Behörden und öffentlichen Einrichtungen kein Urwaldholz mehr verwendet werden darf.

 

Unterschriften sammeln
© von Herrmann


noch mehr Unterschriften
© von Herrmann
 

Greenpeace informiert
© von Herrmann

 

Die Passanten waren sehr interessiert am Thema, besonders die Sorge um die Urwaldtiere war in den Gesprächen deutlich herauszuhören.

Weitere Infos zu den Fantastischen Sieben erhalten Sie bei Greenpeace Deutschland.

am Rande...

Die sieben Urwaldtiere waren DIE Attraktion, viele Leute fotografierten spontan die Tiere.

Auch persönliche Foto-Termine (wie sonst nur mit Stars zusammen üblich) waren ebenso begehrt.

  Foto-Attraktion
© von Herrmann
 

"privater" Foto-Termin
© von Herrmann


Die Kinder waren von den Tieren besonders begeistert. Manche Szenen glichen denen von Disney World, wenn Kinder ihre verehrten "Idole" endlich treffen. :-)

 

Die Herstellung der Kostüme, den Druck der Infos und der Unterschriften-Listen finanzierte Greenpeace aus Spendengeldern. Sind Sie der Meinung, dass Greenpeace diese Art der Öffentlichkeitsarbeit zu Gunsten der letzten Urwälder fortsetzen soll?

Dann unterstützen Sie uns doch mit Ihrer Spende und werden Sie Greenpeace-Fördermitglied. Nur als finanziell starke Organisation können wir uns für den Umweltschutz erfolgreich stark machen.

 

der "böse" Wolf :-)
© von Herrmann

Ergebnis
Wir konnten fast 1.000 Unterschriften sammeln, die wir an Bundeskanzler Gerhard Schröder schicken werden mit der Aufforderung, eine urwaldfreundliche Politik zu machen. Die Cannstatter Zeitung, die Esslinger Zeitung und die neue Württembergische Zeitung berichteten über die Info-Aktion.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 23.11.2001