Hände weg vom Urwald!

Hintergrund

Weltweit nimmt die Urwaldzerstörung entsetzliche Ausmaße an: Alle zwei Sekunden wird eine Fläche Urwald von der Größe eines Fußballfeldes zerstört. Und dies, obwohl schon 1992 auf dem Weltgipfel in Rio de Janeiro die Kehrtwende beschworen wurde. Nun, gut zehn Jahre später, beim Weltgipfel in Johannesburg/Südafrika vom 26.08. bis 04.09.2002, wird aufs Neue nach Lösungen für die Umweltprobleme gesucht.
Greenpeace hat konkrete Forderungen zum Weltgipfel in Johannesburg, der auch "Rio+10" genannt wird.

Wir informierten am 17.08.2002 auf der Königstraße die Passanten über die weltweite Zerstörung des Urwaldes und gaben ihnen die Möglichkeit, durch ein Foto, auf dem sie mit einem Schild in der Hand abgelichtet wurden, die Greenpeace-Forderungen an Herrn Schröder zu unterstützen. Ein vier Meter großer aufblasbarer Braunbär stand zudem im Hintergrund eines jeden Fotos, als Symbol für die Urwälder in Europa, von denen heute nur noch 14 Prozent erhalten sind. Lesen Sie dazu auch unsere Presseerklärung. Alle 326 Fotos, die wir am Samstag gemacht haben, sehen Sie auf unserer Foto-Aktion-Seite.

 


© Flierl

Info-Aktion

Im Gespräch mit den Passanten wurden diese über den Weltgipfel in Johannesburg informiert und mit dem katastrophalem Zustand der Urwälder auf der Welt konfrontiert. Auf einem großen Plakat forderten wir, daß endlich Schluß gemacht werde mit der Urwaldzerstörung.

Die Attraktion an diesem Tag in der Königstraße war der riesenhafte Bär.
Er zog viele Blicke auf sich. Und sicherlich hat so manches Kind den "großen Gefährten" in sein Herz geschlossen.

 


© Flierl


Die Passanten hatten nun die Möglichkeit den Greenpeace-Forderungen Nachdruck zu verleihen, indem sie sich auf einem Foto mit einem Schild in der Hand ablichten ließen. Auf den Schildern standen Forderungen wie "Urwaldschutz: Machen Sie mit, Herr Bundeskanzler!" und "Bärenstark: Gemeinsam für die letzten Urwälder!".

Viele der Angesprochenen entschlossen sich unsere Aktion zu unterstützen und sich für den Urwald ablichten zu lassen.

 


© Flierl

Ergebnis
Nach dem Stand konnten wir die erfolgreiche Bilanz von 326 Bildern, die wir von 587 Passanten machten, vorweisen. Das Stuttgarter Wochenblatt berichtete über die Info-Aktion.
Mehr Infos zu Johannesburg

Wenn Sie mehr über den Weltgipfel in Johannesburg erfahren wollen, können Sie folgenden externen Links nachgehen:
Die Greenpeace-Forderungen zum Weltgipfel in Johannesburg (PDF-Datei, 67 kB)
Zur Homepage des Weltgipfels in Johannesburg
FSC-Holz - die Alternative zur Urwaldzerstörung



Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 07.11.2002