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Stuttgarter Zeitung vom 1. Juni 1999 Greenpeace gegen UrwaldzerstörungDie Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Montag vor dem kanadischen Konsulat in Stuttgart gegen die Urwaldzerstörung in dem nordamerikanischen Land protestiert. Stellvertretend für die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt des Great Bear-Regenwaldes überreicht ein Umweltschützer im Bärenkostüm symbolisch eine Hemlocktanne. An diesem Montag laufe ein Einschlagsmoratorium für den Great Bear Regenwald an der Westküste Kanadas aus, teilte Greenpeace mit. Der größte Teil dieses Urwaldes sei in den vergangenen Jahrzehnten kahlgeschlagen worden, hieß es. Das letzte, weitgehend unberührte Gebiet sei der Great Bear-Regenwald zwischen Vancouver Island und der Südspitze Alaskas. Er sei mit zwei Millionen Hektar etwa so groß wie Hessen und mache nur rund ein Prozent der Waldfläche Kanadas aus. Deutschland sei einer der Hauptabnehmer von kanadischem Zellstoff. lsw Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 29.09.2000 |