Aktion vor dem kanadischen Konsulat
in Stuttgart

Hintergrund
Zu Beginn des Jahres 1999 vereinbarte Greenpeace mit den kanadischen Holzfirmen Interfor, Doman/Western Forest Products und West Fraser ein Moratorium über einen Stopp des Kahlschlages im "Great Bear Rainforest". In diesem Gebiet befindet sich der letzte noch weitgehend unberührt gebliebene nördliche Küstenregenwald in West-Kanada. Am 31.5.1999 lief dieses Moratorium aus. Lesen Sie hierzu auch unsere Presseerklärung.

Daher besuchten wir an diesem Tag das kanadische Konsulat, um dort eine Verlängerung des Moratoriums zu fordern. Vor dem kanadischen Konsulat in der Langestraße spannten wir ein Banner auf mit der Aufschrift:

Kanada:
Schluß mit der Urwaldzerstörung!

 

 

 

Übergabe der Hemlock-Tanne
© U. Trucksäß


Braunbär, Symbol für Kanada
© U. Trucksäß

 

Greenpeace-Sprecher Matthias von Herrmann erläutert die Hintergründe der Aktion einer Redakteurin der Stuttgarter Nachrichten.

Ein Greenpeace-Aktivist im Bärenkostüm hielt eine Hemlock-Tanne in der Hand bzw. Tatze. Eine Motorkettensäge und ein Baumstumpf symbolisierten den Kahlschlag im westlichen Kanada

  Infos für die Presse
© U. Trucksäß

Wir überreichten Honorarkonsul Schweickert eine Petition. In ihr wird die kanadische Regierung zur Verlängerung des Einschlagsmoratoriums aufgefordert.

Der Konsul versprach, diese Petition nach Kanada weiterzuleiten und sich für die Beendigung des Kahlschlags in den letzten noch verbliebenen Urwaldgebieten einzusetzen.

 

Verlesen der Petition
© U. Trucksäß


Der Konsul bekam vom Braunbär die kleine Hemlocktanne überreicht. Diese Tannen werden im westkanadischen Urwald bis zu 100 Meter hoch und bis zu 1.000 Jahre alt.

Der kleine Hemlock-Tannensetzling soll den Konsul an seine Verantwortung für den Küstenregenwald in Kanada erinnern.

 

Übergabe der Hemlock-Tanne
© U. Trucksäß


Der Bär mit der Tanne
© U. Trucksäß

 

Der Braunbär ist typisch für die westkanadischen Küstenregenwälder. Daß er, wie hier, auf dem Baumstumpf sitzt, erinnert daran, daß um die wild lebenden Bären der Urwald in erschreckender Geschwindigkeit abgeholzt wird.

Nach der Aktion war Fritz, unser Bären-Aktivist, recht erleichtert, das warme Bärenkostum wieder ausziehen zu dürfen.

  Der Bär nach der Arbeit
© U. Trucksäß
Ergebnis
Die Stuttgarter Nachrichten, Böblinger Zeitung, Sindelfinger Zeitung sowie die Stuttgarter Zeitung berichteten über unsere Aktivitäten.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 16.09.2000