Totem-Tour 1999
Hintergrund
Der Sommer 1999 stand im Zeichen der Totem-Tour. Zwei Nuxalk-Indianer
schnitzten während ihrer sechswöchigen Reise durch deutsche Städte einen
sechs Meter hohen Totem-Pfahl. Die kanadischen Ureinwohner machten damit
auf die Zerstörung des Great-Bear-Regenwaldes aufmerksam. Am 09.07.1999
machten die beiden Station in Stuttgart. Lesen Sie dazu auch unsere Presseerklärung.
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Der Küstenregenwald in Kanada ist der letzte nördliche Regenwald
der Erde, doch große Holzkonzerne wie Interfor und West Fraser holzen
ihn rücksichtslos ab. Gemeinsam mit Greenpeace errichteten die Nuxalk
den Totem-Pfahl auch vor den Werkstoren von VW, BMW und Philips
und forderten: "Kein Urwaldholz in Pappkartons!"
Der aufblasbare Bär "Sparky" steht als Symbol für
den Great Bear Regenwald.
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© von Herrmann
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| Tlàkuuluh (51, "Wilder Mann, nachdem er in den Bergen
gefastet hat und in sein Dorf zurückgekehrt ist") und sein Stammesbruder
Suncwmay (37, "Erstes Licht vor dem Morgengrauen") gehören zum Stamm
der Nuxalk, der heute nur noch rund 1.700 Indianer zählt. Die Rot-Zeder,
deren Stamm sie bearbeiteten, wurde vom kanadischen Holzkonzern Interfor
gefällt, einem der großen Kahlschlagkonzerne. |
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© von Herrmann
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© von Herrmann
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Die beiden indianischen Holzschnitzer der "Totem-Tour" kommen aus
Bella Coola, einem Dorf mitten im Great Bear-Regenwald, der sich
entlang der kanadischen Küste zwischen Vancouver Island und Alaska
erstreckt.
Mit traditionellen Instrumenten schnitzten die beiden einen Bär,
einen Wal und eine Frau in den Stamm.
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© von Herrmann |
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Nach Beendigung der Tour wurde der Totempfahl kunstvoll bemalt
und vor der deutschen Zentrale von Greenpeace Deutschland in Hamburg
aufgestellt.
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Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung:
02.01.2005
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