Keine Steuergelder für die Abholzung der Urwälder!

Hintergrund
80% der ursprünglich vorhandenen Urwälder sind bereits durch den Menschen zerstört. Und der Schwund der letzten verbleibenden Urwälder geht mit hohem Tempo weiter: Jährlich werden 150.000 Quadratkilometer Urwaldfläche vernichtet. Dies entspricht der vierfachen Fläche Baden-Württembergs. Bei der öffentlichen Beschaffung und der Auftragsvergabe der Landesministerien wird bisher nicht explizit auf urwaldfreundliche Produkte geachtet. Dies muss sich ändern, Steuergelder dürfen nicht mehr für Produkte ausgegeben werden, für deren Herstellung die Urwälder in den Tropen, in Sibirien und in Kanada zerstört werden. Lesen Sie dazu auch unsere Presseerklärung.
Unterschriften-Sammlung

Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Stuttgart haben daher am 29.09.2001 in der Stuttgarter Innenstadt Unterschriften von Passanten gesammelt. Die Unterschreiber unterstützten damit eine Petition an den Landtag von Baden-Württemberg. Die Greenpeace-Gruppe Stuttgart forderte darin die Landtagsabgeordneten auf, ein Gesetz zu verabschieden, das urwaldfreundliche Produkte bei der öffentlichen Beschaffung und der Auftragsvergabe der Landesministerien vorschreibt.

 


© Wassermann



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Wir haben die Unterschriften an den Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg geschickt. Da die globale Urwaldkrise sofortiges Handeln erfordert und eine EU-Entscheidung zum gleichen Thema Ende November 2001 getroffen werden soll, baten wir die Abgeordneten, diese Petition bis zum 31. Oktober 2001 zu beantworten.

Die Stuttgarter Zeitung berichtete in einem kurzen Artikel über die Greenpeace-Petition und unsere Unterschriften-Sammlung. Wir konnten in nur vier Stunden über 400 Unterschriften sammeln. Dies zeigt, wie wichtig den Menschen der Schutz der letzten Urwälder ist.

 
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Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 02.10.2001