Erlebnis-Wald-Wochenende
Tiere und Pflanzen


Die rote Liste

Frosch, etwas über 1 cm lang
© Greenpeace Stuttgart
 
Ausgestorbene oder aktuell gefährdete Arten
 
Gesamtartenzahl
ausgestorben
bzw. gefährdet

in %

Farn- und Blütenpflanzen
2728
727
26
Säugetiere
100
51
51
Vögel
273
120
44
Kriechtiere
13
10
77
Lurche
19
13
68
Fische und Rundmäuler
70
49
68
Wirbeltiere gesamt
475
243
51
Quelle: Bundesamt für Naturschutz, Bonn (1993)

In die Rote Liste werden Tiere und Pflanzen aufgenommen, die in ihrem Bestand mindestens potentiell gefährdet sind.


    Dieser überaus gravierende Artenrückgang ist unter anderem auf großflächige Monokulturen zurückzuführen.
 
Ein gesunder Wald braucht junge und alte Bäume.   So sind zahlreiche Tierarten auf verschieden alte Bäume angewiesen: Es fehlen zum Beispiel Höhlenbrüter in Wäldern ohne alte Bäume und Totholz, weil sie keine Ast- oder Spechthöhlen zum Brüten vorfinden.


Dem Leben seinen Raum geben

Kreuzotter
© Greenpeace Stuttgart
 

Die gängige Auffassung, Wald sei alleine ein Wirtschaftsstandort, wird den Funktionen des Waldes längst nicht gerecht.

Wald reguliert den Wasserhaushalt, filtert die Luft, bietet uns Erholung, schützt vor Klimaextremen. Wald speichert Kohlenstoff und produziert Sauerstoff. Wald ist Kultur- und Erholungsraum.

Seinen vielfältigen Funktionen kann der Wald nur dann gerecht werden, wenn wir seine fortdauernde Entwicklung nicht gefährden. Es gilt, unsere Eingriffe in das Ökosystem Wald zu minimieren.

Diese Kreuzotter ist pechschwarz gefärbt

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Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 16.09.2000