Stoppt die WTO-Walze - Umwelt ist keine Handelsware!

Hintergrund

Ein völlig schrankenloser Welthandel bedroht (neben der Wirtschaft in den Entwicklungsländern und den Sozialsystemen in den Industriestaaten) auch den globalen Umweltschutz. Errungenschaften wie das Washingtoner Artenschutz-Abkommen, die Basler Giftmüll-Konvention oder das Kyotoer Klimaschutz-Protokoll werden von der Welthandelsorganisation (WTO) in Frage gestellt. Dem Ziel der WTO, den Welthandel immer stärker zu liberalisieren, werden Arten-, Klima- und Umweltschutz untergeordnet. Um dagegen zu protestieren haben sich verschiedene Umweltschutz- und Sozialverbände zur Kampagne "Gerechtigkeit jetzt" zusammengeschlossen.

Straßentheater

Auch die Greenpeace-Gruppe Stuttgart beteiligte sich an dieser Kampagne. Wir führten bei einer Gruppen-Aktion am 09.04.2005 in der Kronprinzstraße ein Straßentheater zum Thema "WTO" auf.

Die WTO wurde durch eine große Walze dargestellt, die bedrohte Tiere und Pflanzen sowie wichtige Umweltschutz-Abkommen gleichermaßen nieder walzt. Das Motto der Aktion war auf einem Banner zu lesen: "WTO: Ungerechtigkeit mit System - Umwelt ist keine Handelsware".


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Viele Passanten blieben stehen und schauten uns zu. Eine gute Gelegenheit, sie in Gesprächen über die Politik der WTO informieren. Dabei wurde vielen klar, wie die WTO-Walze wichtige ökologische und soziale Errungenschaften platt walzt.


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Außerdem verteilten wir an Interessierte eine Menge Informationsmaterial - darunter auch die 24-seitige Hintergrund-Broschüre von Greenpeace "Zehn Jahre WTO" (PDF-Datei, 1,2 MB).


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Download
In der 24-seitigen bebilderten Hintergrund-Broschüre "Zehn Jahre WTO" (PDF-Datei, 1,2 MB) zieht Greenpeace eine kritische Umweltbilanz der 1995 gegründeten Welthandelsorganistion.


Webmaster, Greenpeace-Gruppe Stuttgart - letzte Änderung: 20.03.2006